23.11.1998

Juliette Binoche,

34, französische Schauspielerin ("Der englische Patient"), reihte sich ein in die lange Schlange von Schönheiten, auf die der frühere Staatspräsident François Mitterrand (1916 bis 1996) sein Auge geworfen hatte. So manche Schauspielerin, so geht das Gemunkel, war einst dem Charme des Herrn im Elysée erlegen. Nicht so Juliette Binoche, wie sie jetzt einem Pariser Magazin erzählte. In einer Bibliothek sei es gewesen, wo sie nach Kunstbänden forschte, als sich der sozialistische Präsident ihr näherte. "Er sagte zu mir: ,Es ist besser zu malen, als Bücher über das Malen zu suchen.'" Von diesem geistreichen Bonmot des alternden Charmeurs fühlte sich Binoche indes nicht sonderlich hingerissen. "Während er ging, sagte er zu mir: ,Rufen Sie mich an.' Das hab' ich natürlich nie gemacht."

DER SPIEGEL 48/1998
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