28.06.2010

RückspiegelZitate

Die "Süddeutsche Zeitung" zum SPIEGEL-Titel "'Der Druck ist gnadenlos' - SPIEGEL-Gespräch mit Margot Käßmann über ihren Rücktritt und das Leben in der Öffentlichkeit" (Nr. 25/2010):
Der Trost, den sie sich zuspricht, gilt für jeden, der an Gott glaubt: Tiefer als in Gottes Hand kann man nicht fallen. Aber die Vergebung, auf die Käßmann so unübersehbar hofft, kommt nicht von Gott, sondern von der Öffentlichkeit, die ihr 2630 Briefe und mehr als 12 000 Mails geschrieben hat und die jetzt den SPIEGEL liest. Auch Mixa fiel durch den nach den Missbrauchsfällen reißend gewordenen Strom der öffentlichen Meinung; auch die katholische Kirche glaubte, die Wege der Presse gehen zu müssen. Diese Ökumene wird am Ende dieser Geschichten vermutlich bleiben, und sie ist wahrhaft beunruhigend: Aus den vielen Dörfern mit ihren Kirchen ist das eine Dorf säkulare Öffentlichkeit geworden.
Der "Tagesspiegel" zum SPIEGELBericht "Liberale - Auf Abruf" über den Machtverlust von Guido Westerwelle innerhalb seiner Partei (Nr. 25/2010):
Unruhe herrscht auch innerhalb der FDP. Beim Parteitag der hessischen FDP scheiterte zwar ein Antrag auf einen Sonderparteitag. Die Delegierten bemängelten aber "strategische, konzeptionelle und taktische Fehler" der eigenen Partei in der Koalition. Landeschef Jörg-Uwe Hahn meldete im SPIEGEL zudem Zweifel daran an, dass Guido Westerwelle dem Doppelamt als Parteichef und Außenminister gewachsen sei. Homburger nahm den Vorsitzenden hingegen in Schutz.
Die "Frankfurter Allgemeine" zum SPIEGEL-Gespräch "'Ich bin keine Spielerin'" mit Hannelore Kraft (Nr. 25/2010):
Frau Kraft, die gute Aussichten hat, schon im ersten Durchgang mit Stimmen aus der Linksfraktion zur Ministerpräsidentin gewählt zu werden, warb am Wochenende noch einmal um die FDP. "Nichts ist im Moment unmöglich. Da ist unglaublich viel in Bewegung", sagte sie der Zeitschrift DER SPIEGEL. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion, Gerhard Papke, wies die Avancen im Gespräch mit dieser Zeitung zurück. "Unterstützung durch die FDP kann sich Frau Kraft abschminken."

DER SPIEGEL 26/2010
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