23.02.1998

Kim Dae Jung

verbrachte 16 Jahre in Haft, Hausarrest oder Exil. 1973 ließ der Militärdiktator Park Chung Hee den geflüchteten Oppositionsführer in Tokio kidnappen. 1980 wurde er von Park-Nachfolger Chun Doo Hwan wegen Umsturzversuchs zum Tode verurteilt und erst nach internationalem Protest begnadigt. Die Rivalität zwischen den "beiden Kims", dem konservativen Kim Young Sam und dem Gewerkschafts- und Studentenfreund Kim Dae Jung, lähmte lange die demokratsiche Opposition. Im Dezember 1997, mitten in der Wirtschaftskrise, siegte Kim Dae Jung, 74, im vierten Anlauf bei der Präsidentschaftswahl. Am 25. Februar wird er in sein Amt eingeführt.

DER SPIEGEL 9/1998
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