23.02.1998

HUMORFiligraner Schwachsinn

Er ist ein Meister der kunstvollen Banalität, der skurrilen Schnurre, der unverwechselbar komisch von seiner abgrundtiefen Leidenschaft für Nutella oder über Wohnungsnot und Mietwucher scherzt. Und wenn dieser drollige Leisetreter mit den dürren Grußworten "Ja, hallo erst mal" ins TV-Studio oder auf die Tournee-Bühne schlurft, johlen die Fans, und die Kritiker jauchzen über seine "Filigranstücke kabarettistischer Psychologie": Seit Anfang der neunziger Jahre ist Rüdiger Hoffmann, 33, der Hochstirn-Humorist aus dem westfälischkatholischen Paderborn, ein Star in der deutschen Comedy-Szene - ein Komiker, der so cool und entspannt Geschichten aus dem Alltag erzählt, "daß man immer wieder staunen muß, wie schön der in sich selbst ruhende Schwachsinn" sein kann (so schwärmt die "Süddeutsche Zeitung"). Hoffmanns neues Soloprogramm "Asien. Asien" kommt jetzt auf CD und als Taschenbuch heraus. Mitte März startet er damit im westfälischen Lippstadt eine Deutschlandtournee.

DER SPIEGEL 9/1998
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