23.02.1998

Eduard Oswald,

50, neuer Bundesbauminister (CSU), setzt im schwierigen Amt auf himmlischen Beistand. Der bayerische Schwabe aus Augsburg schmückt das vom eher weltlich orientierten Klaus Töpfer übernommene Ministerbüro mit einem Kruzifix und einer Figur des heiligen Josef. Der Waigel-Spezi, der 1991 für Bonn als Hauptstadt und Regierungssitz gestimmt hat und nun den Umzug nach Berlin und den Ausgleich für Bonn organisieren muß, widerspricht indes Vermutungen, daß er ein Segen für die Stadt am Rhein sei. Als Bayer verwende er "das Wort Segen für anderes", offenbar Göttliches. Er habe mit dem Kruzifix und dem heiligen Josef, so der christsoziale Minister, lediglich seine "Verbündeten aus Bayern mitgebracht".

DER SPIEGEL 9/1998
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