02.08.2010

RückspiegelZitate

Die "Zeit" zum SPIEGEL-Titel "Task Force 373 - Die AfghanistanProtokolle: Amerikas geheimer Krieg" auf der Grundlage der von WikiLeaks gesammelten Dokumente, die in Kooperation mit der "New York Times" und dem "Guardian" ausgewertet wurden (Nr. 30/2010):
WikiLeaks, die "New York Times", der SPIEGEL und der britische "Guardian" haben mit ihrer gemeinsamen Veröffentlichung der Afghanistan-Dokumente den Weg für den Journalismus der kommenden Jahrzehnte aufgezeigt. Im Zeitalter der entgrenzten und verflochtenen Krisen reicht es nicht mehr, nur mit den Mitteln einer einzigen Zeitung, eines einzigen Senders für das nationale Publikum zu recherchieren und zu publizieren.
Die "New York Times" dazu:
Sprecher des Weißen Hauses mailten Ausschnitte aus einem Interview, das Mr. Assange dem SPIEGEL gab, an Journalisten. Sie markierten darin Aussagen, die sie offenbar besonders anstößig fanden. Darunter war Mr. Assanges Satz: "Und ich mag es, den Mächtigen in die Suppe zu spucken." (Original: "I enjoy crushing bastards.")
Die "Berliner Zeitung":
Die Regierung reagiert empört, Militärexperten sind gelassener … Der Neuigkeitswert der WikiLeaks-Dokumente ist also fraglich. Umso mehr wird in US-Zeitungen der mediale Aspekt betont: "Die Veröffentlichung dieser Dokumente wird als Meilenstein im neuen Ökosystem Nachrichten gesehen werden", schreibt Alexis Madrigal in der Zeitschrift "The Atlantic".
Das Magazin "Foreign Policy":
Die Berichterstattung des SPIEGEL wird wahrscheinlich einen sehr großen politischen Einfluss in Deutschland entfalten - wie von den WikiLeaks-Mitarbeitern ohne Zweifel beabsichtigt.
Das Weblog "India First-Hand":
Die ausländischen Medien haben die Verantwortung übernommen, häufig und genau über den Krieg zu berichten. Sie bleiben dabei auch den wichtigsten journalistischen Prinzipien treu - nämlich Informationen zu sammeln, die Wahrheit zu berichten und vor allem die Öffentlichkeit zu unterrichten. Wann haben CNN, MSNBC oder Fox News das letzte Mal eine exklusive Geschichte über den Krieg im Irak oder in Afghanistan gebracht?

DER SPIEGEL 31/2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 31/2010
Titelbild
Der digitale SPIEGEL
Diese Ausgabe jetzt digital lesen

Die digitale Welt der Nachrichten. Mit interaktiven Grafiken, spannenden Videos und beeindruckenden 3-D-Modellen.
Sie lesen die neue Ausgabe noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe, schon freitags ab 18 Uhr.
Einmal anmelden, auf jedem Gerät lesen - auch offline. Optimiert für Windows 8, Android, iPad, iPhone, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.

Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Rückspiegel:
Zitate

  • Tiefseetauchgang: Wrack der Titanic in schlechtem Zustand
  • Der Chart-Stürmer: Rechter Rapper "Chris Ares"
  • Mountainbike-Massenkarambolage: Neues Video vom "Höllenberg" veröffentlicht
  • Trump über Grönland-Absage: "So redet man nicht mit den USA"