27.09.2010

Was war da los, Frau Robertson?

Die Amerikanerin Sammi Robertson, 17, über ihren Einsatz für krebskranke Kinder
"Zweieinhalb Jahre habe ich meine Haare wachsen lassen. Fast bis zur Taille. Und fünf Minuten hat's gedauert, bis mein Kopf kahlrasiert war. Es war aufregend, das Surren des Rasierers, das Adrenalin in meinem Blut. Und fast 50 andere Frauen, die sich eine Glatze scheren lassen - aus Solidarität mit den Kindern, die keine Wahl haben. Ich selbst war zehn Jahre alt, als Ärzte einen Gehirntumor entdeckten. Sie haben mich 38-mal operiert - und die Ärzte konnten den Tumor entfernen. Ich habe es damals nicht begriffen, aber heute weiß ich: Die Lage war ernst. Deshalb unterstütze ich zusammen mit meiner Mutter die Aktion ,46 Mommas'. Das sind Mütter krebskranker Kinder aus dem ganzen Land, die eine Million Dollar für die Krebsforschung sammeln wollen. Mein Haar habe ich einer Organisation gespendet, die Perücken für Krebspatienten herstellt."

DER SPIEGEL 39/2010
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