15.11.2010

JAPAN„Dann geht Nippon unter“

Das Wunderland der siebziger und achtziger Jahre verzweifelt an seiner Dauerkrise. Jobs werden abgebaut, Renten gekürzt, Firmen wandern ab. Auch der Zusammenhalt der Generationen löst sich auf.
Der Japaner, den die Stadt Tokio als ältesten Mitbürger in ihrer Kartei führte, lag tot im Bett, der Körper des angeblich 111-Jährigen war mumifiziert. Vor Jahrzehnten, nach einem Familienstreit, sei Sogen Kato auf sein Zimmer gegangen und dann nicht wieder herausgekommen, sagten seine 81-jährige Tochter und die Enkelin aus. Seither hatten sie Katos Rente und die staatliche Prämie für über Hundertjährige kassiert.
In einem anderen Tokioter Bezirk fanden die Behörden das Skelett einer Frau, deren Alter sie auf 104 schätzten, im Rucksack ihres Sohnes. Nachdem seine Mutter 2001 gestorben war, habe er ihre Leiche gewaschen, zerlegt und in den Rucksack gestopft, berichtete der 64-Jährige. Für eine Bestattung habe ihm das nötige Geld gefehlt.
Bei den makabren Funden von Tokio handelte es sich nicht um die einzigen Greise, die Japan fälschlicherweise in seinen Einwohnerlisten führte. Nach eiliger Überprüfung fand die Regierung heraus, dass im ganzen Inselreich mehr als 234 000 über Hundertjährige verschollen und vermutlich längst verstorben sind.
Was die Nation allerdings am meisten entsetzte, waren nicht die schlampig geführten Statistiken, sondern die Erkenntnis, wie wenig von Japans Tugenden noch zu spüren ist: von der früher gerühmten harmonischen Gesellschaft oder vom Zusammenhalt der Generationen. Asiens einstige Nummer eins befindet sich in einer Dauerkrise, die nun schon fast zwei Jahrzehnte währt. Die wachsende Verarmung ist nur ein Symptom dafür.
Das Land hat sich an die immer neuen Hiobsbotschaften gewöhnt: Im August wurde Japan als bislang zweitgrößte Industrienation von China verdrängt. Der Index der Aktienbörse von Tokio ist nur ein Viertel so hoch wie auf dem Zenit des Booms von 1989, dieses Jahr fiel er um rund 15 Prozent. Und die Grundstücke im Land sind nur noch ein Viertel dessen wert, was sie 1974 kosteten.
Wenigstens das Problem der rasanten Vergreisung wollten Japans Politiker vorbildlich meistern, so wie es sich für eine Hightech-Nation geziemt, etwa durch Pflege-Roboter für alte Menschen. Aber auch das hat nicht funktioniert. "Wenn es bei uns so weiterläuft, geht Nippon unter", warnt Shintaro Ishihara, Tokios 78-jähriger Gouverneur.
Die Japaner waren einst ganz besessen von ihrem Ziel, den Westen zu überholen. Das ist nun gelungen, nur völlig anders, als sie es sich erträumten: Am Beispiel der in Japan 1991 eingebrochenen Konjunktur und des folgenden Niedergangs können Industrieländer wie Deutschland erkennen, welche Gefahren auch ihnen drohen.
Nippons Abstieg begann Mitte der achtziger Jahre. Die Konjunktur war überhitzt; auf Druck der USA musste Tokio den Kurs des Yen kräftig aufwerten und seine Exporte damit verteuern. Um die Verluste auszugleichen, pumpte es riesige Mengen Geld in den Wirtschaftskreislauf. Die Notenbank senkte drastisch den Leitzins. Mit dem billigen Geld spekulierten die Japaner dann bei Aktien und Immobilien. Allein das Grundstück des Kaiserpalastes in der Mitte von Tokio sollte damals angeblich so viel wert gewesen sein wie ganz Kalifornien. Und weil ihnen die Gewinne auf der Erde nicht mehr reichten, planten japanische Baufirmen ernsthaft Städte im Meer und auf dem Mond.
Dann aber wurde der Bank von Japan der Boom unheimlich, sie schraubte die Zinsen hinauf. Daraufhin krachte es erst an der Tokioter Börse und dann auch am Immobilienmarkt. Mit immer neuen Konjunkturpaketen versuchte Japan zu retten, was noch zu retten war. Und häufte dabei im Vergleich zur Wirtschaftsleistung so hohe Schulden an wie kein anderes führendes Industrieland.
Es hat wenig geholfen. Sicher, das Reich von Toyota und Panasonic ist nicht Griechenland, das es sich auf Kosten seiner europäischen Nachbarn gutgehen ließ; der japanische Staat hat sich vor allem bei seinen eigenen sparsamen Bürgern verschuldet. Das Inselvolk gibt sich nun Mühe, das Gesicht zu wahren. Es ist ein Abstieg in Würde, aber Japan zehrt von seiner Substanz.
Akira Nemoto, 59, leitet seit zehn Jahren die Abteilung zur Betreuung alter Menschen im Tokioter Bezirk Adachi - dort, wo die Mumie von Sogen Kato gefunden wurde. Auf Fahrrädern durchsuchen seine Beamten derzeit den Bezirk nach weiteren verschollenen Greisen. Nemoto zeigt auf das Dickicht von Holzhäusern und Apartment-Blocks, "niemand hier kennt seine Nachbarn mehr", sagt er. Vom zaghaften Aufschwung, den Japans Exportindustrie dieses Jahr dank der Nachfrage aus dem boomenden China meldet, hören sie in dieser Gegend höchstens aus den Nachrichten.
Zuerst gingen in Adachi die kleinen Zulieferbetriebe bankrott, oder sie wanderten mit den großen Konzernen nach China ab. Als Nächstes schlossen die Geschäfte, und damit verschwanden die letzten lokalen Treffpunkte der Bewohner.
Immer tiefer ziehen sich die Japaner jetzt ins Private zurück, die Alten genauso wie ihre arbeitslosen Kinder, die von den Renten und Ersparnissen der Eltern leben. Viele würden die Greise regelrecht ausbeuten, sagt Nemoto: "Jeder denkt nur noch ans Geld."
Nippons sparsame Alte sind für viele Familien die letzte finanzielle Hoffnung, sie ersetzen ihnen den Staat. Denn auch die andere Keimzelle der japanischen Gesellschaft, die Firma, kümmert sich kaum noch um ihre Angehörigen.
Zu Jahresbeginn ging Japan Airlines bankrott, die Fluggesellschaft wird seither mit staatlicher Hilfe saniert. Die Linie hatte hochfliegende nationale Ambitionen, jetzt muss sie rund 16 000 Jobs streichen; Personal und Pensionäre willigten notgedrungen in die Kürzung ihrer Renten ein.
Ähnlich trifft es immer neue Branchen. Zu denen, die sich um ihre Lebensleistung betrogen sehen, gehört Seiji Suguro, 69. Der Rentner sitzt in einem Tokioter Sportzentrum, hier kann er sich aufhalten, ohne Tee bestellen zu müssen, und kostenlos Zeitungen lesen. Sparen ist für Suguro eine Frage des Überlebens.
Seit seinem 18. Lebensjahr hatte der Japaner für eine Großbank gearbeitet. Die Firma ersetzte ihm die Familie, ihr übertrug er seine Lebensplanung: Er verzichtete auf einen Großteil seines Urlaubs - im Gegenzug vertraute er auf den sicheren Arbeitsplatz, stete Beförderung und die versprochene Firmenrente.
Doch seit 2003 erhält Suguro 300 000 Yen, rund 2700 Euro, weniger Rente pro Jahr, als ihm einst von der Firma zugesagt wurde. "Das war jener Betrag, von dem ich mir kleine Freuden leisten wollte wie die lang erträumte Reise in die Alpen", sagt Suguro. Dafür reicht die Altersversorgung jetzt nicht mehr. Eine Klage, die Suguro zusammen mit Ex-Kollegen einreichte, wies das Oberste Gericht dieses Jahr in letzter Instanz ab.
Gegen wen soll er seine Wut jetzt wenden? Gegen die Politik? Seit Nippons "Bubble" platzte, amtiert in Tokio schon der 14. Premier. Der jetzige Regierungschef heißt Naoto Kan, er ist 64, erst fünf Monate im Amt und bisher nicht als Hoffnungsträger aufgefallen. Seine Demokratische Partei, die vor über einem Jahr die Liberaldemokraten von der Macht vertrieb, verfügt zwar im Unterhaus über die Mehrheit; im Oberhaus aber kann die Opposition Entscheidungen blockieren.
Politisch ist Tokio also gelähmt, öffentliche Debatten über die Missstände aber gibt es nicht. Überall auf der Insel herrscht stille Resignation, auch im Regierungsviertel, wo die Staatsdiener um ihre Zukunft bangen.
Yoshihiro Yanagisawa, 62, arbeitete bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2008 als Finanzexperte im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. Jetzt schleppt der schmale Mann mit der rahmenlosen Brille werktags von halb neun bis fünf Uhr nachmittags in einer Reismühle 30 Kilogramm schwere Säcke. Sein Stundenlohn beträgt 900 Yen, acht Euro.
Zehn Tage bezahlter Urlaub stehen Yanagisawa jedes Jahr zu, doch er nimmt sie nicht, aus Angst, den Job zu verlieren. Aufhören kann er nicht, denn erst ab dem 65. Lebensjahr werden ihm die Altersbezüge in voller Höhe gezahlt.
Aus deutscher Sicht klingt das normal. Doch Yanagisawa musste erleben, wie das Rentenalter von 60 auf 65 Jahre kletterte. Und trotzdem wurde ihm vor zwei Jahren im Ministerium gekündigt, weil der Staat Stellen strich. Yanagisawa bewarb sich danach bei mehr als 20 Firmen, bis er über eine Leiharbeitsagentur seinen jetzigen Knochenjob bekam. "Shikata ga nai" - "nichts zu machen", sagt er.
Das Volk der Verlierer leidet ohne viele Worte. Das verlangt die japanische Kultur, die schon den Kindern ein ausgeprägtes Gefühl für Scham anerzieht. Statt Solidarität von der Gesellschaft einzufordern, versuchen die Japaner, alles mit sich abzumachen.
Selbst die Obdachlosen in den Parks von Tokio stellen ihre Schuhe akkurat ab, bevor sie in ihre Pappkartons kriechen; Selbstmörder verneigen sich höflich, bevor sie sich vor den Zug werfen. In Tokio ließ eine Bahngesellschaft eigens bläuliche Speziallampen an den Gleisen installieren, um lebensmüde Pendler zu beruhigen. Mehr als 30 000 Japaner gehen jedes Jahr in den Freitod, viele sind Opfer des wirtschaftlichen Niedergangs.
Aus Angst vor der Zukunft konsumiert das Inselvolk immer weniger. "Gekiyasu" heißt die japanische Variante von "Geiz ist geil", und so fallen die Preise und damit die Gewinne der Firmen. Die Spirale dreht sich und dreht sich, bis die Unternehmen pleite sind.
Japans berühmtesten Produzenten gibt es immerhin noch. Toyota City liegt knapp drei Zugstunden westlich von Tokio. Die Autostadt, die einst Koromo hieß, hat sich ganz den Erfordernissen des größten Arbeitgebers angepasst.
In Toyota City lebt ein Großteil der über 400 000 Einwohner allein vom Auto, äußere Zeichen der Krise sind nicht sofort zu sehen. Aber in der Umgebung gehen immer noch zahlreiche Zulieferer pleite. Sie mussten so lange Kosten und Preise senken, bis sie keinen Gewinn mehr einfuhren.
Als vor zwei Jahren der "Toyota-Schock" Japan erfasste, weil Europäer und Amerikaner viel weniger japanische Autos kauften, entließ der Konzern Tausende Leiharbeiter. Mit den Jobs verloren die Gefeuerten oft auch ihr Wohnrecht in den Firmen-Apartments, viele kehrten als Obdachlose in ihre Heimatorte zurück.
Takanori Shimokawa, 38, organisierte für eine Leiharbeitsagentur den Einsatz der Billigkräfte. Sie kamen aus Betrieben, die bereits Opfer der Krise geworden waren, und wechselten zu Toyota - dem Riesen, der immer noch wuchs und wenigstens Leiharbeit vergab.
Shimokawa war rund um die Uhr im Einsatz: Er musste immer neue Arbeiter herbeischaffen, weil viele nicht flink genug am Fließband waren. "Die Leiharbeiter beargwöhnten mich als Handlanger der Bosse", sagt Shimokawa, "und die Bosse behandelten mich wie ihren Laufburschen." Bald verlor auch er seinen Job. Überstunden im Wert von sechs Millionen Yen sind bis heute nicht bezahlt.
Dass Toyota City trotz aller Krisen und der weltweiten Rückrufaktion fehlerhafter Autos in diesem Jahr kein japanisches Detroit geworden ist, verdankt es Kohei Suzuki, 71, dem Bürgermeister.
Suzuki empfängt in seinem Dienstzimmer. Es erinnert an bessere Zeiten, denn es ist so groß wie der Verkaufsraum eines Autosalons. Das Gemälde hinter seinem Schreibtisch zeigt eine Sonne, die so rot glüht, als ob sie gerade am Horizont versinke.
Auch Suzuki wird immer mehr von Untergangsstimmung erfasst. Die Zahlen, die er nennt, klingen düster: Seine Einnahmen aus Firmensteuern seien im vergangenen Jahr ungewöhnlich drastisch geschrumpft, klagt er. So etwas passiere, wenn eine ganze Stadt von einem einzigen Konzern abhänge. "Ich war geschockt", sagt der Bürgermeister.
Der geplante Ausbau des Rathauses? Vorerst gestoppt. Die Anschaffung neuer Bilder für die städtische Galerie? Aufgeschoben. Immerhin musste Suzuki nicht die Sozialausgaben kürzen, dank mehrerer Milliarden Yen, die er in guten Zeiten zurückgelegt hat.
Wie es weitergeht? Suzuki schiebt nachdenklich das Modell eines Hybridautos von Toyota hin und her. Kürzlich lief die japanische Version der deutschen Abwrackprämie aus, mit der Tokio die Autobranche stützte. Der Absatz brach ein. Zugleich steigt der Kurs des Yen, vor allem weil der Dollar schwach ist, und so verteuern sich die Exporte. Die eigene Heimat wird als Standort für Toyota unattraktiv.
Was macht er, wenn Toyota seine Autos nur noch im Ausland produziert? "Undenkbar", sagt Suzuki, "ohne Autos kann unsere Stadt nicht überleben!"
Von Wieland Wagner

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