15.11.2010

RUGBYDas Kriegsspiel

Ihren Trainingsplatz nennen sie „Warrior Field“, jede Partie ist ein Manöver: An der US-Militärakademie West Point gilt Rugby als idealer Sport, um künftige Offiziere auf den Kampfeinsatz im Irak oder in Afghanistan vorzubereiten.
Noch eine Stunde, bis die Schlacht beginnt. 67 junge Soldaten werden in den Kampf ziehen, Punkt 13 Uhr Ortszeit werden sie ausrücken, in Reih und Glied, wie sich das gehört für die United States Army.
Die Front verläuft auf dem "Warrior Field", dem Feld des Kriegers, so nennen die Soldaten ihr Einsatzgebiet, eine Rasenfläche, 100 Meter lang und 60 Meter breit. Sie liegt eine Autostunde nördlich von New York, am Ufer des Hudson, dort, wo der Fluss eine enge S-Kurve beschreibt.
Die Gegend ringsum dient seit 1778 als Militärposten, damals kämpften die Amerikaner noch gegen die britische Kolonialmacht.
Wer zum Ort des Gefechts will, muss einen Checkpoint passieren. Es geht über blankgefegte Straßen, die Thayer Road und Cullum Road heißen, weiter durch Ahornwälder, vorbei an Türmen und Hallen aus Granit, zum Teil weit über hundert Jahre alt, gotischer Stil. Es ist, als führe man durch das Bühnenbild einer Nibelungensaga.
Rechts steht nun das Denkmal von Panzergeneral George S. Patton, links das Monument für George Washington, der Weg biegt ab zu den Fußballfeldern, den Tennisplätzen und zur Schwimmhalle, führt zur Leichtathletik-Arena hinunter, und dann ist man da: beim Rugby-Stadion in West Point. Die Militärakademie ist der Stolz der Army, gegründet am 16. März 1802.
Das Spielfeld unterhalb der Baracken ist mehr als ein Sportplatz, es ist ein Truppenübungsgelände. Rugby, ein kleiner, ein unbedeutender Sport in den USA, im Land des American Football, gilt in West Point als hohe Kampfkunst. Die Ausbilder an der Akademie sind überzeugt, dass es keinen Sport gibt, der die Kadetten besser auf die Gefahren im Ernstfall vorbereitet. Jedes Rugby-Spiel ist ein Manöver.
Der Wind stürmt in Böen, es ist kalt an diesem Samstag, die Zuschauer auf der Tribüne frieren, und die 67 Soldaten stimmen sich in der Umkleide auf ihren Gegner ein.
Sie tragen weiße Trikots mit einem schwarzen A auf der Brust, A für Army, dazu schwarze Hosen und schwarze Stutzen. Einer der Offiziersanwärter hat ein blaues Auge vom letzten Spiel, ein anderer Blumenkohlohren, die kommen von den vielen Blutergüssen, verursacht durch die Schläge und Quetschungen, die er schon einstecken musste. Alle haben einen ausrasierten Nacken, breite Schultern und Oberschenkel wie Baumstämme.
Kadett-Lieutenant David Geib, 22 Jahre alt, der Kapitän der Mannschaft, Rückennummer zehn, seit dreieinhalb Jahren in West Point, ruft seine Männer zusammen. Sie bilden einen Kreis, knien nieder. Sie beten für den Sieg: "Dear Lord ... die Schlachten, die wir in unserem Leben schlagen müssen … heute werden wir nicht verlieren." Danach legen sie in der Mitte des Kreises ihre Hände aufeinander und rufen: "One, two, three - brothers!"
Jemand schaltet Musik an, aus den Boxen dröhnt Heavy Metal. Dann marschieren die Soldaten raus, sie grölen ihren Kampfruf: "Hooah!"
Sie spielen gegen die University of Massachusetts, und die Gäste können einem leidtun. Nach zwei Minuten steht es 7:0, nach zwölf Minuten 14:0. Es kämpft eine Streitmacht gegen einen zerrissenen Haufen.
An der Seitenlinie läuft ein Mann in steif gebügelter Uniform auf und ab, er guckt zufrieden. Colonel Thomas Hiebert, graue Haare, tiefe Falten, war selbst Kadett in West Point, auch er hat hier Rugby gespielt, inzwischen ist er Geschäftsführer und Verbindungsoffizier des Teams.
Seine Mannschaft erhöht auf 21:0, Hiebert klatscht. Er ist ein Irak-Veteran, zwei Jahre war er am Golf stationiert, als Bataillonskommandant innerhalb der 82. Luftlandedivision, ein stolzer, herber Soldat. "Die Jungs sind gut", sagt er, "mutig, flexibel, sie vollstrecken. Lauter Sachen, die man braucht, wenn man im Krieg auf den Feind trifft."
Die Kadetten, die Rugby spielen für West Point, melden sich nach dem Abschluss nahezu ausnahmslos für die Bodentruppe, für Infanterie, Kavallerie und Feldartillerie. Kampf ist ihr Element, und Kampf ist das Medium, in dem sie sich ausdrücken. Sie sind die Männer fürs Grobe in West Point.
Seit 2006 verleiht die Akademie eine Tapferkeitsmedaille an ihre Absolventen, von den ersten drei Auszeichnungen gingen zwei an ehemalige Rugby-Spieler.
Mit ihren grauen Gebäudeblocks, den Zinnen und Toren sieht die Akademie aus wie eine Trutzburg. Es ist unmöglich, West Point zu besuchen und nichts über Helden zu hören. Die späteren Präsidenten Dwight D. Eisenhower und Ulysses S. Grant waren in West Point, unzählige Generäle und Kommandeure haben ihr Handwerk hier gelernt, auch David Petraeus, der aktuelle Chef der Nato-Truppen in Afghanistan.
Jedes Jahr bewerben sich 11 000 Männer und Frauen um einen der rund 1200 Plätze, sie dürfen nicht jünger sein als 17 und nicht älter als 23, sie sind fit, unverheiratet, zahlen keinen Unterhalt für Kinder und haben möglichst keine Plattfüße. Dafür bringen sie überdurchschnittliche Schulnoten mit und das Empfehlungsschreiben eines Kongressabgeordneten.
Wer aufgenommen wird, bleibt vier Jahre - falls er so lange durchhält. Jeder Achte gibt auf; die körperliche und geistige Belastung ist hoch.
Die Kadetten schießen mit Maschinengewehren, machen Gewaltmärsche, seilen sich von Brücken ab, robben im Schlamm, springen mit dem Fallschirm. Zur Ausbildung zum Second Lieutenant gehört auch ein Bachelor-Studium, die Klassen sind klein, 18 Schüler. Zapfenstreich ist um Mitternacht, aber gelernt wird meistens länger. Drei versiebte Kurse, und man muss West Point verlassen.
Und die Kadetten treiben Sport, viel Sport. "Jeder Kadett ein Athlet" lautet ein Motto der Akademie. Morgens um halb sechs joggen die Ersten durch den Herbstnebel, und jeder noch so kleine Grünstreifen wird genutzt für ein paar Klappmesser oder Kniebeugen zwischendurch.
Seit 1961 wird in West Point Rugby gespielt, seit acht Jahren gibt es auch ein Frauenteam, Women's Army Rugby, kurz: W.A.R. Die Männer trainieren zweieinhalb Stunden täglich, fünf Tage die Woche, samstags finden die Spiele statt. In 44 Sportarten treten Mannschaften der Akademie an, aber keine ist so erfolgreich wie die Rugby-Truppe.
Colonel Greg Daniels, schmales Gesicht, hohe Stirn, sitzt in seinem Büro im Arvin Gym, er ist "Master of the Sword", der Meister des Schwerts, verantwortlich für die Leibeserziehung in West Point.
Neben der Tür hängt ein Gemälde, es zeigt im Hintergrund berittene Soldaten, Hubschrauber, Kanonen, Explosionen, davor sind Volleyballer zu sehen, Ringer, Bodenturner, und über allem steht ein Zitat von Douglas MacArthur, dem meistdekorierten Soldaten der Army, er verließ West Point 1903 als Jahrgangsbester: "Auf den Feldern des friedlichen Strebens werden die Samen gesät, die auf anderen Feldern, an anderen Tagen, die Früchte des Sieges hervorbringen."
Daniels redet leise, er ist kaum zu verstehen, als er sagt: "Ich stimme MacArthur voll und ganz zu. Gute Sportler sind die besten Soldaten."
Jedes Semester müssen die Kadetten einen Fitnesstest ablegen, ein 21-jähriger Soldat zum Beispiel muss in zwei Minuten 42 Liegestütze schaffen, in zwei Minuten 53 Sit-ups, er muss zwei Meilen laufen in weniger als 15:54 Minuten. Fällt er zweimal hintereinander durch, packt er für immer die Koffer. 22 Prozent Körperfett sind erlaubt. Ist der Anteil höher, wird der Kadett auf Diät gesetzt und muss noch mehr trainieren, Dauerläufe, geringe Intensität, hoher Umfang.
Für die Männer sind 20 Stunden Boxen Pflicht, Vollkontakt, ohne Gesichtsschutz. Es geht dabei nicht in erster Linie darum, zuzuschlagen. Die Soldaten sollen vor allem lernen, Schläge einzustecken. "Sie müssen ihre Angst spüren und besiegen", sagt Daniels. Er führt eine Etage tiefer in eine Turnhalle. Dort ist ein Parcours mit elf Hindernissen aufgebaut, die Soldaten müssen durch Reifen springen, über Balken balancieren, ein Seil hochklettern, eine Wand überqueren, einmal im Jahr muss jeder Kadett die Prüfung bestehen. "Die Übungen sind auf die Bedürfnisse im Kampfeinsatz abgestimmt", sagt Daniels. "Aber erst der Wettkampf-Sport stärkt den Krieger-Ethos. Und Rugby ist da besonders geeignet, weil der ballführende Spieler in der Opferrolle ist."
Daniels sagt, beim Rugby gelte es, Chaos in eine Ordnung zu bringen, jeder Spieler müsse ständig Lösungswege suchen, sie kommunizieren, die Konsequenzen vorausahnen. Im Bruchteil einer Sekunde müsse der Spieler sich entscheiden: Spiele ich ab, oder lasse ich mich umreißen?
"Stellen Sie sich vor, ein Soldat wird in Afghanistan in eine Schießerei verwickelt, und plötzlich steht da ein alter Mann an der Straße, er blutet. Der Soldat muss blitzschnell entscheiden, ob das eine Falle ist. Rugby lehrt dich, die Kontrolle zu bewahren, obwohl du unter Gefechtsstress stehst." Er spricht die Sätze wie einen Psalm.
"Beim Rugby tut man dem Gegner bewusst weh, setzt die Gewalt aber sinnvoll ein. Sie ist Teil des Plans", sagt Daniels. Er meint, Rugby bringe den Kadetten bei, ihre Mission nicht aus den Augen zu verlieren: "Es gibt Momente im Spiel, die einem Angst machen, die einen an seine körperlichen Grenzen bringen, aber man gibt nicht auf, auch nicht mit einer Verletzung. Die Spieler müssen sich aufeinander verlassen, niemand ist eine Insel, und keiner wird zurückgelassen." Daniels lächelt. Er hat keine Zweifel.
Kadett-Lieutenant Kallen Ryan auch nicht. Er ist ein typischer Fall, ein "Firstie", so werden in West Point die Kadetten im letzten Jahr genannt. Ryan ist Träger der Medaille für nationale Verteidigungsdienste, im Rugby-Team spielt er auf der Position des "Prop", er steht beim Gedränge in der ersten Reihe.
Auf seinen rechten Oberschenkel hat er sich ein Tattoo stechen lassen, ein Messer, das in einem Rugby-Ball steckt, dazu die Zeile: "We few, we happy few, we band of brothers". Es ist der Anfang eines Satzes aus "Heinrich V.", einem Drama von William Shakespeare, der König sagt ihn vor der Schlacht von Azincourt: Wer bereit ist, sein Blut mit ihm zu vergießen, der soll sein Bruder sein. Es ist die Parole der Rugby-Spieler.
Ryan stammt aus Greeley, einem verschlafenen Nest in Nebraska, 530 Einwohner. Er wuchs auf einer Farm auf, mit drei Brüdern und vier Schwestern. Die Army war ein Weg, von dort wegzukommen. Als der Krieg im Irak vor sieben Jahren losbrach, saß Ryan vorm Fernseher, "ich sah die Soldaten und dachte: Das ist meine Bestimmung".
Ryan war auf der Highschool Ringer, er hatte noch nie von Rugby gehört, bevor er nach West Point kam. Er habe sich den Sport ausgesucht, erzählt er, weil er sich gern dreckig mache. Mit Bravour bestand er das Auswahlverfahren, bei dem Kraft, Kondition und Beweglichkeit beurteilt werden. Ihn fasziniert der Zusammenhalt des Teams: "Die Gruppe kann nur gewinnen, wenn jeder Einzelne bereit ist, unerbittlich gegen sich selbst zu sein. Und das bin ich."
Im Mai wird er West Point verlassen. Er möchte dann einen "Stryker"-Radpanzer kommandieren, und er kann sich gut vorstellen, nach Afghanistan zu gehen. "Ich fühle mich berufen."
Mit langen Schritten ist Ryan auf dem Weg zur Washington Hall, er trägt eine graue Hose und eine schwarze Jacke, auf dem Kopf ein graues Schiffchen, gleich ist Appell. Danach essen 4400 Kadetten gemeinsam zu Mittag, ein Wandbild im Speisesaal zeigt historische Schlachten aus babylonischer Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg. In 6 Minuten müssen Hühnchen und Reis serviert sein, 24 Minuten später wird abgeräumt.
Am frühen Nachmittag sitzt Ryan in einem Klassenraum, auf dem Stundenplan steht Kurs MS 470, Militärstrategie. Der Dozent redet von Überraschungsattacken, erklärt, dass 17 Prozent der Selbstmordattentäter im Irak aus dem Jemen kommen. "Aber es wird keinen Krieg im Jemen geben. Obama will ja keine Kriege mehr." Kallen Ryan fallen fast die Augen zu.
Nach dem Unterricht macht er sich auf den Weg zum Rugby-Stadion, er hat Training. Als er ankommt, sind die meisten Mitspieler schon da. Sie stemmen Gewichte oder gucken sich ein Spiel im Fernsehen an. In der Umkleide riecht es nach Schweiß, in den Schränken stehen Pokale und Eimer mit Proteinpulver. Die Kadetten gehen raus, laufen sich warm, werfen sich den Ball zu, rammen ihre Körper in einen Tackle-Dummy. "Mehr Druck!", ruft der Coach, Rich Pohlidal. "Das hier ist Army-Rugby und kein Theaterbesuch."
Pohlidal, 35, ist seit sieben Jahren Trainer des Teams. Er hat an der Universität in Pennsylvania mit Kommilitonen aus Neuseeland und Australien Rugby gespielt, er war für ein Jahr in Wales, wollte Profi werden. Seine Frau arbeitet als Krankenschwester in West Point, Pohlidal ist Zivilist, er hat keinen Dienstgrad.
Er sagt, Rugby sei für die Kadetten ein Ventil, um Druck abzulassen. "West Point verlangt von den Absolventen, auf ihre Jugend zu verzichten. Bei mir können sie sich austoben." Er findet es auch okay, wenn seine Jungs nach einem Spiel feiern gehen. Manchmal läuft die Party allerdings aus dem Ruder.
Nach einem Auswärtsspiel in New Hampshire nahm die Polizei einen seiner Spieler fest, er war betrunken durch die Straßen gelaufen. Der Leiter der Akademie verurteilte den kompletten Kader dazu, 80 Stunden mit geschultertem Gewehr im Innenhof zu marschieren. Weil nur ein Staatschef einen Kadetten in West Point begnadigen kann, schrieb das Team einen Brief an die Queen nach London: Als Königin des Landes, in dem Rugby erfunden wurde, werde sie doch sicher ein Wort für die Mannschaft einlegen. Die Antwort fiel kurz aus: No.
Pohlidal hält Rugby für den ehrlichsten Sport überhaupt. "Man kann sich nicht verstecken. Das weckt den Mann in dir."
Er verlangt von seinen Spielern, dass sie "Gates of Fire" lesen, das Buch schildert die Schlacht von 300 Spartanern gegen eine übermächtige Armee aus Persien. "Die Spartaner hielten den Angriffen lange stand, weil sie ihrem Anführer vertrauten."
Auch für die Kadetten ist "Warum?" keine Frage.
Die Mannschaft aus West Point führt im Spiel gegen das Team aus Massachusetts zur Halbzeit 28:0, die Spieler sitzen in der Umkleide, trinken Wasser, klatschen sich ab. Nur Pohlidal ist wütend. "Ihr macht eure Arbeit nicht", sagt er. "Die Nummer 20 - schaltet den Typen aus. Ich will, dass der Kerl aus den Ohren blutet."
"Aber Coach", kontert ein Spieler, "der Schiedsrichter hat uns schon gesagt, dass wir zu hart zur Sache gehen."
"Das ist mir scheißegal, brüllt Pohlidal.
Die Spieler nicken.
Die zweite Halbzeit ist zwölf Minuten alt, da stürzen sich drei Kadetten auf die Nummer 20, er fliegt durch die Luft, fällt auf den Rücken und bleibt am Bo-den liegen. Er kann seinen Kopf nicht mehr bewegen. Das Spiel wird unterbrochen, ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht vor, der Verletzte wird ins Hospital gebracht.
Mission erfüllt.
Nach dem Spiel kühlen die Kadetten ihre Kratzer und Prellungen mit dicken Eisbeuteln. Sie duschen, und dann verabreden sich die älteren Jahrgänge, die am Wochenende Ausgang haben, für 21 Uhr in der Elephant Bar, einer Kneipe in der nächstgelegenen Kleinstadt.
Dort warten am Abend schon die Mädchen, sie sitzen aufgereiht an der Theke, die Haare blond, der Ausschnitt tief. Die Kadetten tanzen, trinken, flirten. Sie sind jetzt ganz normale College-Jungs, keine Kadetten. Um kurz vor ein Uhr nachts fahren sie zurück nach West Point. Der DJ legt eine neue Platte auf, "I'm only gonna break break your break break heart …"
Auf dem Campus der Akademie, oberhalb des Rugby-Stadions, auf dem Gipfel eines steilen Hügels, steht ein Holzpfosten, daran hängt eine Glocke, in die "Brothers" eingraviert ist. Über der Glocke baumeln die Hundemarken von 16 Absolventen, von 16 früheren Rugby-Spielern, die ums Leben gekommen sind. Fünf fielen im Irak, einer ließ seine Asche auf dem "Warrior Field" verstreuen.
Mindestens einmal im Jahr klettern die 67 Soldaten hier hoch. Jeder muss dann die Glocke läuten.
Damit keiner vergisst, dass der Tod die Brüder scheiden kann. Damit jedem klar bleibt, was passieren kann, wenn aus sportlichem Thrill blutiger Ernst wird. Wenn die wahre Schlacht beginnt.
Von Maik Grossekathöfer

DER SPIEGEL 46/2010
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