13.04.1998

Thomas Klestil,

65, österreichischer Bundespräsident, begann seinen Wahlkampf um die Wiederwahl spät und verweigert bislang TV-Duelle mit einzelnen oder allen Gegenkandidaten, was er mit der "Würde seines Amtes" begründet. "Patriarchalisches Amtsverständnis" warf ihm Heide Schmidt vom Liberalen Forum vor, "mangelnde Courage" der selbsternannte Gegenkandidat und Bauunternehmer Richard "Mörtel" Lugner. Den Wahlkampfauftakt zelebrierte der Amtsinhaber im Wiener Palais Liechtenstein und wie schon 1992 mit Familie - Enkel, Schwiegertochter, Tochter und Vater begleiteten ihn. Klestils Ehefrau fehlte, der Präsident lebt nach eigener Aussage "alleine". Enkel Thomas junior lockerte die Atmosphäre auf: Er streckte den Fotografen die Zunge heraus.

DER SPIEGEL 16/1998
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