07.02.2011

RückspiegelZitate

Das "Handelsblatt" zur SPIEGELPanorama-Meldung "Baden Württemberg - Mappus in Erklärungsnot" über das fragwürdige Vorgehen der Landesregierung beim Kauf von Anteilen des Energiekonzerns EnBW (Nr. 5/2011):
Mappus verwahrte sich am Wochenende vehement gegen den Vorwurf, den Landtag über den Kauf von EnBW-Aktien für das Land belogen zu haben. Der Ministerpräsident hatte den Kauf des Fünf-Milliarden-Euro-Aktienpakets im Alleingang beschlossen, ohne vorher die Zustimmung des Parlaments einzuholen … "Das Parlament ist korrekt unterrichtet worden", sagte Staatsminister Helmut Rau (CDU) und widersprach damit einem SPIEGEL-Bericht. Mappus hatte auf ein vorab eingeholtes verfassungsrechtliches Gutachten einer Anwaltskanzlei verwiesen. Laut SPIEGEL ist es aber auf den 15. Dezember 2010 datiert - rund zehn Tage nach der Vertragsunterzeichnung.
Die "Süddeutsche Zeitung" zum SPIEGEL-Titel "Warum Deutschland die Frauenquote braucht" (Nr. 5/2011):
Angela Merkel lehnt die Frauenquote ab. Sie braucht sie nicht mehr, sie ist schon ganz oben. Den meisten Befürwortern der Quote wäre es eigentlich auch lieber, man bräuchte sie nicht … Die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft, vor zehn Jahren getroffen, ist wirkungslos verpufft … Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), lange Zeit keine Aktivistin in Sachen Quote, sagt heute: "Ich war zu vertrauensselig." Die von ihr geforderte verbindliche Frauenquote von 30 Prozent ist in Führungsgremien der Wirtschaft längst überfällig. Und nicht nur dort. "In der Redaktion liegt der Anteil der Frauen bei 28 Prozent, in den Ressortleitungen aber nur bei 7 Prozent", schreiben die Kolleginnen vom SPIEGEL im aktuellen Heft. Bei der "Süddeutschen Zeitung" ist die Situation nicht besser. In der Chefredaktion sitzen drei Männer; die allermeisten Ressortleiter und ihre Stellvertreter sind ebenfalls männlich.

DER SPIEGEL 6/2011
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