06.04.1998

NEUEMISSIONENKommt Jenoptik zum Kurs von 40 Mark?

Bei dem für Mitte Juni geplanten Börsengang der Jenoptik AG rechnen Experten der beteiligten Banken mit einem Kurs von bis zu 40 Mark je Fünf-Mark-Aktie. Die rund 7000 Mitarbeiter des in Jena ansässigen Konzerns sollen insgesamt fünf Millionen Belegschaftsaktien zum Vorzugspreis von zehn Mark erhalten, so Vorstandsvorsitzender Lothar Späth. Durch den Börsengang reduziert sich der Anteil des Landes Thüringen am Grundkapital (150 Millionen Mark) von derzeit knapp 50 Prozent auf weniger als 25 Prozent. Zur Hauptversammlung Ende April will Späth mit einem gegenüber 1996 von knapp 1,9 auf gut 2,6 Milliarden Mark gestiegenen Umsatz und mit einem auf mehr als 50 Millionen Mark verzweieinhalbfachten Gewinn glänzen. Für diesen bislang größten Börsengang eines ehemaligen DDR-Betriebes rechnet Späth mit "Überzeichnungsproblemen", auch wegen stürmischer Nachfrage aus den neuen Ländern. Späths Ziel ist die Aufnahme in den M-Dax.

DER SPIEGEL 15/1998
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