06.07.1998

RückspiegelDer SPIEGEL berichtete ...

... in Nr. 10/1998 mit dem Report "Das jüngste Gerücht" kritisch über einen WDR-Dokumentarfilm, der für den RAF-Mord an dem Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder alte Stasi-Seilschaften verdächtigte.
Die 27. Zivilkammer des Berliner Landgerichts verbot vergangene Woche dem WDR und seinem Filmautor Werner Czaschke die Behauptung, daß der ehemalige stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung Aufklärung der DDR-Staatssicherheit, Ralf-Peter Devaux, in Amerika lebe und mit der CIA Geschäfte mache. Außerdem dürfen der Sender und sein Autor den Kläger Devaux nicht mehr in einen Zusammenhang mit dem Mord an dem Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder bringen. Zu den untersagten Behauptungen über Devaux in dem Film "Wer erschoß den Treuhand-Chef?" erklärte Richter Michael Mauck, es handele sich um eine "echte Räuberpistole". Das Gericht sehe dies "ähnlich wie der SPIEGEL".

DER SPIEGEL 28/1998
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