10.10.2011

UMWELTNadelbäume als Feinstaubfilter

London hat zwar schöne Parks, gilt aber nicht als grüne Stadt. Dennoch filtern die Bäume der Metropole jedes Jahr bis zu 2100 Tonnen Feinstaub aus der Großstadtluft. Und das funktioniert so: Die Blätter verlangsamen lokal den Luftstrom; daraufhin lagert sich der Feinstaub an den Pflanzen ab und wird vom Regen in den Boden gespült. Nun haben Biologen der University of Southampton am Computer simuliert, wie in London - und in jeder anderen Metropole auch - gezielt aufgeforstet werden müsste, um noch mehr Feinstaub aus der Luft zu filtern. Nadelbäume, so das überraschende Ergebnis der Modellrechnungen, sind die effektivsten Feinstaubfilter. Zudem sollten die Bäume in den besonders verschmutzten Zonen gepflanzt werden - am besten direkt am Straßenrand.

DER SPIEGEL 41/2011
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UMWELT:
Nadelbäume als Feinstaubfilter

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