14.11.2011

RückspiegelZitate

Das Online-Portal der Basler "Tageswoche" über eine Razzia am vergangenen Mittwoch beim Präsidenten der Internationalen Handball-Föderation, Hassan Moustafa, und zum SPIEGELBericht "Affären - 602 000 Euro für den Pharao" über einen geheimen Beratervertrag Moustafas (Nr. 4/2010):
Die Ermittlungen gegen Moustafa gehen aller Wahrscheinlichkeit nach zurück auf seine umstrittene geschäftliche Verbindung mit der Sportrechte-Agentur Sportfive. Im Januar 2010 hatte das Nachrichten-Magazin SPIEGEL enthüllt, dass Moustafa im Jahr 2007 als Besitzer der in Kairo ansässigen Firma Sport Group einen geheimen Beratervertrag mit Sportfive abgeschlossen hatte. Laut diesem Vertrag erhielt Moustafa eine Million Schweizer Franken dafür, dass er zwischen 2007 und 2009 für Sportfive im nordafrikanischen und arabischen Markt tätig sein sollte … Mindestens die Hälfte des Honorars, recherchierte der SPIEGEL, floss auf ein Privatkonto Moustafas bei der Filiale der BNP Paribas in Dokki, einem Stadtteil Gizehs.
Die "Süddeutsche Zeitung" zum SPIEGEL-Gespräch "Assad könnte zurücktreten" mit Großmufti Scheich Hassun über einen drohenden Bürgerkrieg in Syrien (Nr. 45/2011):
Ein unerwartetes Signal kam von Syriens Großmufti Scheich Hassun, der als ein Vertrauter von Präsident Assad gilt. Der oberste islamische Religionsgelehrte des Landes hält einen Rückzug des Staatschefs aus der Politik für möglich. "Er ist kein Präsident auf Lebenszeit", sagte er dem SPIEGEL.
Die "Welt" zum SPIEGEL-Bericht "Baden-Württemberg - Schwäbische Rechnung" über Beweise, dass Kostenberechnungen bei der Planung von Stuttgart 21 verheimlicht worden sind (Nr. 45/2011):
Fast drängt sich der Verdacht auf, es bereite Günther Oettinger Freude, in seiner früheren Heimat Baden-Württemberg ein bisschen zu zündeln - als späte Rache …Schließlich war der CDU-Politiker 2009 recht rüde nach Brüssel abgeschoben worden. Vielleicht verweigerte der EU-Energiekommissar nun deshalb entlastende Worte zu skandalösen Stuttgart-21-Papieren aus seiner Amtszeit. Damit hätte er kurz vor dem Volksentscheid am 27. November einigen Ärger abwenden können … Versorgt wurde der SPIEGEL, von wem auch immer, mit internen Papieren … Die Akten belegen angeblich, dass Landesbeamte schon 2009 Milliarden-Mehrkosten für den Bahnhof errechnet hatten.

DER SPIEGEL 46/2011
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