09.01.2012

GESTORBENXaver Unsinn

Xaver Unsinn, 82. Beim Training trug er Zipfelmütze, bei offiziellen Spielen einen Pepitahut. Der wurde sein Markenzeichen. Wenn er als Trainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft besondere Siege errungen hatte, legte Unsinn den Hut, den er während des Spiels getragen hatte, zu Hause in eine Vitrine. Der charmante Allgäuer, der eigentlich Leiter der Füssener Vermögensverwaltung werden wollte, prägte wie kaum ein anderer das deutsche Eishockey. Sein größter Erfolg war die Bronzemedaille, die sein Team mit Stürmer Erich Kühnhackl bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck gewann. 1990 verlor er während einer missglückten WM seinen Job als Nationalcoach. 1997 nahm ihn der Deutsche Eishockey-Bund in seine Hall of Fame auf - auf dem Foto trägt er selbstverständlich Hut. Xaver Unsinn starb am 4. Januar in seiner Heimatstadt Füssen.

DER SPIEGEL 2/2012
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