16.04.2012

SPRINGER-URTEILAufseher wehren sich

Das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs im Februar war ein Triumph für das Haus Axel Springer. Die Richter hatten erklärt, dass die Medienaufseher, darunter die KEK, die einst geplante Übernahme des Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 durch Springer zu Unrecht untersagt hatten. Eine Revision ließ das Gericht nicht zu. Nun wehrt sich die Kontrollkommission KEK gegen das Urteil. An diesem Montag, dem letzten Tag der Frist, werde man Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht einreichen, erklärte die KEK-Vorsitzende Insa Sjurts. "Wir erhoffen uns eine abschließende Klärung und ein deutliches Signal zugunsten einer effektiven Konzentrationskontrolle", so Sjurts. Die Fusion des Verlags mit dem TV-Konzern hatte 2006 auch das Kartellamt untersagt.

DER SPIEGEL 16/2012
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