18.06.2012

HausmitteilungBetr.: Syrien

Über den Bürgerkrieg in Syrien berichtet SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter seit vorigem Sommer - bisher stets anonym. Er reiste mit Visa ein, die ihn mal als Agrarexperten, mal als christlichen Pilger auswiesen, und er machte sich, illegal, über die grüne Grenze eines Nachbarlandes auf den Weg. So wollte er sich und seine Informanten schützen. Die sind inzwischen untergetaucht oder ums Leben gekommen. Der Gemüsehändler Ali Mahmud Osman etwa, der Reuter und anderen Journalisten geholfen hatte, war nach dem Einmarsch der Armee in Homs geblieben und verhaftet worden. Vor wenigen Wochen wurde er zu Tode gefoltert. Der Reporter erlebte Hubschrauberangriffe, sah Verwüstungen, furchtbar zugerichtete Leichen, Rebellen und die Schabiha-Milizen des Assad-Regimes. Was die staatliche Propaganda glauben machen möchte, sah er hingegen nicht: ausländische Kämpfer oder syrische Dschihadisten-Gruppen, die einen Gottesstaat errichten wollen (Seite 82).

DER SPIEGEL 25/2012
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