31.03.1997

SHOWBUSINESSHilfe für Webber

Andrew Lloyd Webber, Erfolgskomponist in finanziellen und kreativen Nöten (SPIEGEL 9/1997), hat nach anhaltenden Schwierigkeiten mit seiner Londoner Produktionsfirma Really Useful Group einen neuen Verbündeten und Ratgeber eingestellt: John Reid, einen britischen Musik-Impresario, der auch die Geschicke des Pop-Veteranen Elton John lenkt. Reid wird zu einer Zeit eingestellt, in der Gerüchte um die Selbstauflösung der Firma Really Useful, die Webber zu 70 Prozent gehört, die Musicalszene beherrschen. Die Really-Useful-Vertretung in New York wurde so gut wie aufgegeben, zugleich sind drei wichtige Produktionen von Webbers Musical "Sunset Boulevard" eingestellt worden. Die Firma hatte mit der Abwicklung begonnen, nachdem sich abzeichnete, daß Webber an keinem neuen Projekt arbeitet. Reid soll nun, so die schwammige Arbeitsplatzbeschreibung, den "kreativen Output" Webbers fördern, während die Arbeit von Really Useful auf das Führen der laufenden Geschäfte beschränkt werden soll.
Von Beyer und

DER SPIEGEL 14/1997
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SHOWBUSINESS:
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