30.07.2012

LEICHTATHLETIKEin Ritter im Tunnel

Er ist der Favorit im Diskuswerfen, aber richtig freuen kann sich Robert Harting auf seinen großen Auftritt noch nicht, dazu ist er zu wütend - auf die Funktionäre und das deutsche Sportsystem.
Wäre Deutschland ein Diskuswerfer, würde es vermutlich aussehen wie Robert Harting. Harting ist groß, blond und blauäugig. Er poltert, er sorgt für Missverständnisse. Er grübelt, er ist unglücklich, aber erfolgreich. Dennoch kam niemand auf seinen Namen, als es darum ging, den Sportler zu bestimmen, der bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von London die deutsche Fahne ins Stadion tragen würde. In der engeren Auswahl waren die vorbildliche Hockeyspielerin Natascha Keller, der Gewichtheber Matthias Steiner und der nervenstarke Tischtennismann Timo Boll. Sie haben die Hockeyspielerin genommen.
Natascha Keller war schon einmal Olympiasiegerin, auch zwei ihrer Brüder waren Hockey-Olympiasieger, ihr Vater ebenfalls, und Kellers Großvater hat bei den Olympischen Spielen 1936 mit dem deutschen Hockeyteam die Silbermedaille gewonnen. Robert Harting entstammt einer weniger erfolgreichen ostdeutschen Kugelstoßerfamilie. Es gibt keine Olympiasieger im Stammbaum. Seine Eltern mussten ihre Sportlerkarriere früh aufgeben. Sein Opa betreibt im Spreewald ein Altgerätemuseum, das nicht besonders gut läuft.
In der Begründung für die Wahl der deutschen Fahnenträgerin hieß es, Natascha Keller sei "nicht überheblich, leistungsorientiert und bodenständig". Auch das sind deutsche Tugenden, aber andere. Deutschland möchte für die Welt lieber Hockeyspielerin sein als Diskuswerfer.
Robert Harting hätte die deutsche Fahne allerdings auch gar nicht tragen können. Als die Olympischen Spiele von London eröffnet wurden, befand er sich noch im Trainingslager in Kienbaum bei Berlin. Für ihn beginnen diese Spiele erst in der nächsten Woche. Bis dahin will er von dem ganzen Trubel nichts mitbekommen. Harting gilt als Favorit für den Olympiasieg im Diskuswerfen. Er will das Olympiastadion erst sehen, wenn sein Wettkampf beginnt.
Robert Harting sagt es so: "Im Mittelalter, wenn der Ritter loszog mit Rüstung, da wollte er ja auch nicht, dass die Frau auf dem Schlachtfeld erscheint und sagt, ich hab Probleme mit den Kindern. Der hat den Tunnelblick, der Ritter. So wie ich."
Harting, 27, sitzt auf einem Sessel in der Lobby des Empfangsgebäudes des Bundesleistungszentrums Kienbaum. Es ist ein normaler Sessel, aber er sieht unter ihm aus wie ein Kinderstuhl. Harting ist zwei Meter groß, wirkt aber größer. Am Vormittag hatte er Krafttraining, später wirft er, er reibt sich die Knie, die ihm scheiße weh tun, wie er sagt. Er hat sich in das Trainingszentrum zurückgezogen wie auf eine Burg. Ein armer Ritter in einer endlosen Schlacht. In Kienbaum, das verlassen an einem See in Brandenburg liegt, haben sich schon DDR-Sportler auf Olympische Spiele vorbereitet. Es ist ganz still, nur selten schnalzen die Badelatschen eines anderen Sportlers über die Flure.
So will er es haben, sagt Harting. London ist ihm zu unruhig. Er guckt auch keinen Sport im Fernsehen mehr, und wenn, dann dreht er den Ton runter. Er will den Adrenalinspiegel hoch halten. Am Wochenende soll er für einen Tag nach Hause fahren. Nach Berlin, wo er in Weißensee eine Remise ausbaut. Sein Trainer sagt, er brauche mal andere Eindrücke. Es wird sein letzter Ausflug in die wirkliche Welt.
"Ich weiß nicht, was ich da soll", sagt er. "Ich sitze doch nur meine Zeit ab. Ich hab eine Aversion gegen den Alltag entwickelt. Ich will nur noch ins Training. Hier im Lager ist der Sinn."
Harting lockert den Nacken, die Lider hängen ihm schwer über den Augen. Er scheint mit sich selbst zu reden. Er spricht über das Kaninchen, das er noch hat. Einen Zwergwidder. Ursprünglich hatten sie mal drei, seine Freundin und er. Aber mit der Freundin ist es ja vorbei. Ein Kaninchen ist übriggeblieben. Ein Irrsinn, als Spitzensportler ein Haus zu bauen. Er schläft da, mehr nicht. 340 Quadratmeter. Nur für ihn. Und das Kaninchen.
Es entsteht der Eindruck, man könne Robert Harting beim Denken zuhören. Er kritisiert die deutsche Gesellschaft dafür, dass sie Siege immer nur als Verpflichtung begreife, und das öffentlich-rechtliche Fernsehen dafür, dass es das Diskuswerfen kommentiere wie eine Totenfeier. Er werde mit den Kollegen vom ZDF jetzt mal reden, so gehe das nicht weiter.
Es gibt kaum Filter in der Weltbewertung von Robert Harting. "Ich bin zu ehrlich. Mit Ehrlichkeit kommt man nicht voran", sagt er einmal. Und dann: "Oder vielleicht doch. Ich weiß nicht. Muss ich noch mal drüber nachdenken."
Seine Impulsivität hat in der Vergangenheit für Probleme gesorgt. Vor ein paar Jahren hat Harting sich abfällig über eine Aktion von Dopingopfern geäußert. Einen WM-Sieg widmete er einem gefallenen Afghanistan-Soldaten. Er hat sich mit Trainern angelegt und mit Sportfunktionären. Auch an diesem Nachmittag in Kienbaum beklagt er sich wieder über die fehlende Unterstützung durch die deutsche Sportpolitik. Er rechnet vor, welche finanziellen Vergütungen verdiente Sportler in anderen Ländern erhielten. Zum Beispiel in Rumänien. Er hat die Zahlen im Kopf. Er bettele nicht, er wolle nur eine Entschädigung für die Entbehrungen. Seit zwölf Jahren verzichte er weitgehend auf ein Privatleben und eine berufliche Perspektive.
"Manchmal habe ich keinen Bock mehr auf die ganze Scheiße", sagt Robert Harting. Ein Satz, der ihn zu wecken scheint.
"Ich muss die ganze Missgunst, den Schmerz und die Niedergeschlagenheit bündeln und in Wettkampfenergie umwandeln. Ich brauche den Olympiasieg, um die negativen Sachen aus meinem Leben zu spülen. Kurzzeitig. Ich brauche ihn, um nicht völlig die Hoffnung zu verlieren. Um nicht zu zerbrechen."
Robert Harting scheint seltene Einblicke ins Herz eines Spitzensportlers zu gewähren. Von all der Einsamkeit und Verzweiflung spürt man nichts, als sich die deutsche Mannschaft auf der Plaza des olympischen Dorfes von London vorstellt. Die Sonne scheint auf die Ausgehuniformen der Sportler. Englische Schauspieler singen sich durch ein Queen-Medley. Der Sportdiplomat Walter Eschweiler, ein ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter, murmelt: "Ist doch schön alles. Kein Problem." Fahnenträgerin Natascha Keller lacht. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), steht zwischen Athletinnen mit Pferdeschwanz und wippt zum Song "We Are the Champions" leicht in den Knien.
Bach spürt in diesem Moment, wie sich bei den Athleten Vorfreude und Spannung die Waage halten, wird er später sagen. "Ich habe ein brillantes deutsches Team getroffen, das uns in London viel Freude machen wird."
Robert Harting sagt: "Es gab Zeiten, da bin ich durch den Park gelaufen und habe gedacht, alle Leute wollen auf mich schießen. Haben Sie schon mal versucht, ein Tier einzufangen, das sich nicht wohlfühlt?" Dann sagt er, dass er darüber eigentlich nicht weiter reden will, weil es ihm Energie entziehe, so kurz vor den Wettkämpfen. Er analysiert sich und therapiert sich. Er sagt, dass er nie zufrieden sein darf, weil dann sofort die Spannung abfällt. Diese ständige Unzufriedenheit zehre ihn aus. Er reagiere inzwischen weder auf Lob noch auf Erniedrigung. Das schwappe natürlich in sein Privatleben. Er hoffe, dass er das später einmal hinbekomme. Nach dem Sport. Den Switch.
"Ich strebe nach Zufriedenheit", sagt Robert Harting. "Das Glücklichsein fehlt noch in meinem Leben."
Kann ihm dabei wirklich niemand helfen?
"Nee", sagt Robert Harting. "Ein Werfer muss allein klarkommen. Natürlich würde ich von meinem Trainer manchmal gern hören, dass ich etwas gut gemacht habe. Aber die Hoffnung habe ich aufgegeben."
Sein Trainer ist seit vielen Jahren Werner Goldmann. Sie haben sich getrennt und wiedervereinigt, sie scheinen sich zu brauchen. Goldmann hat zu DDR-Zeiten ein paar Weltrekordler betreut. Als der Deutsche Leichtathletik-Verband später wegen der alten Dopingvorwürfe seinen Arbeitsvertrag nicht verlängern wollte, solidarisierten sich deutsche Werfer mit Goldmann. Er fühlt sich rehabilitiert. Es waren andere Zeiten damals, sagt er, es war eine Schlacht der Systeme.
"Wir sind ja alle gegen Doping", sagt er.
Am Nachmittag treffen sich die beiden Männer auf der Wurfanlage von Kienbaum. Harting rollt mit einem Mercedes an, Goldmann mit einem Opel. Der Trainer ist klein, dick und hat dichte graue Haare. Die Frisur wirkt militärisch, der ganze Mann erinnert an einen Offizier. Harting siezt den Trainer, Goldmann nennt ihn "Shaggy". Sie begegnen sich wie entfernte Bekannte.
Harting betritt den Ring und beginnt Diskusse auf die Wiese zu schleudern. Goldmann schaut ihnen regungslos hinterher. Zwei Männer, einer im Käfig, der andere draußen.
Mmmh, macht Goldmann. Nicht schlecht. Bleib auf dem Vorderfuß. Der Diskus pfeift durch die Sommerluft, ploppt in den Boden, Erde spritzt auf. Der war okay, Shaggy. Dann wieder totale Stille. Der See rauscht. Harting haut die Diskusscheiben raus wie Tontauben. Alle fliegen über 60 Meter. Wenn sie über die Wiese gehen, um die Diskusse einzusammeln, sehen sie aus wie George und Lennie aus Steinbecks Roman "Von Mäusen und Menschen".
Goldmann sagt, ihr Verhältnis sei nicht unkompliziert, aber ordentlich. Er würde es partnerschaftlich nennen. Privat treffen sie sich nicht. Er könne dann keinen Druck mehr aufbauen.
Irgendwann gesellt sich Julia Fischer zu den beiden Männern, eine Diskuswerferin von Werner Goldmann, die auch in London starten wird. Sie guckt zu, wie sich Harting bewegt. In den Drehungen wirkt er erstaunlich leichtfüßig, wie ein Tänzer. Du musst beim Diskuswerfen Widersprüche verbinden, sagt er. Wie im Leben.
Einmal entdeckt Harting einen Frosch im Ring. Er ruft Julia Fischer. Sie sehen auf den Frosch. Harting tippt ihn mit dem Fuß an. Der Frosch fällt um, bewegt sich nicht mehr.
"Mann, Shaggy", ruft Julia Fischer.
"Wat denn. Ich hab ihn doch nur anjestupst", sagt Harting.
Am Ende des Trainings schlurft Goldmann mit dem Bandmaß über die Wiese. Der weiteste Wurf ging auf 67,47 Meter. Harting geht zur Regeneration ins Kältebad. Goldmann steckt sich eine Zigarette an und guckt in den Himmel.
"Heute war kein guter Tag für Robert. Er hat Schmerzen, will aber seine Leistung bringen. Er ist dann nicht so frei, wie er sein müsste", sagt Goldmann. "Körperlich, vom Baumaterial her, ist er nicht der perfekte Athlet. Er muss sich immer quälen. Aber er kann durch den Schmerz hindurchgehen. Ich habe selten einen Athleten gesehen, der sich in Wettkämpfen so steigern kann. Er packt all seine Aggressivität in einen einzigen Wurf."
Darf er irgendwann zufrieden sein?
"Eigentlich nicht."
Neun Tage bevor Robert Harting nach London aufbricht, backt sein Vater 150 Quarkkeulchen als Abschiedsgeschenk. Gerd Harting macht das seit den Olympischen Spielen von Peking vor jedem großen Wettkampf. Morgen wird er das Gebäck nach Kienbaum bringen.
Seit seiner Pensionierung hat Gerd Harting Zeit für solche Sachen. Er hatte einen schweren Bandscheibenvorfall, war halbseitig gelähmt und wurde nie mehr richtig gesund. Ob seine Zeit als Leistungssportler daran schuld war, weiß Harting nicht, und er will es eigentlich auch nicht wissen. Er wollte auch nie wissen, wer ihn einst an die Stasi verriet, als eine Freundin von ihm in den Westen flüchten wollte. Es hat seine Karriere beendet, so ist es eben.
Harting glaubt, dass er dem Sport in jedem Fall viel zu verdanken hat. Ohne den Sport hätte er seine Frau nicht kennengelernt. Ohne seine Frau hätten sie Robert nicht. Und ohne den Sport wäre Robert nicht der Mann, der er heute ist.
"Wir haben unsere Kinder immer über den Sport motiviert", sagt Gerd Harting. "Ziele müssen sein. Sonst bist du eine ganz arme Sau."
Er sitzt in dem kleinen Pavillon, der am Rande eines schönen Grundstücks an einem Spreewaldkanal steht. Er ist 49 Jahre alt, ein großer, kräftiger Mann, dem man den Sportler immer noch ansieht, obwohl er sich sehr vorsichtig bewegt. Seit seiner Pensionierung kümmert er sich um Haus und Hof. Gerade ist er mit dem Staubsaugen fertig. Zu seinen Füßen liegen zwei Schäferhunde, neben ihm auf der Bank ein Ausriss aus dem "Berliner Kurier", auf dem alle Medaillenkandidaten der Stadt vorgestellt werden. Unter Robert Hartings Bild steht: "Der Mann mit der Scheibe".
Sein Vater findet es gut, dass Robert den Mund aufmacht, gerade jetzt vor London, wo man ihm auch zuhört. Von der hochgelobten Deutschen Sporthilfe könne niemand leben. Sie sollen keine Reichtümer anhäufen, sagt er. Aber ein bisschen Sicherheit wäre wichtig.
"Als Sportler trägst du deine Haut zu Markte und musst darauf hoffen, dass du in der Karriere genug Ärzte und Therapeuten kennenlernst, die dich anschließend wieder zusammenflicken. Natürlich reden das die Funktionäre mit ihrer erlernten Gelassenheit klein", sagt Gerd Harting. "Ich könnte kotzen, wenn ich daran denke, wie die gleichen Männer am grünen Tisch die Zahl der deutschen Olympiamedaillen beschließen."
Harting weiß bis heute die Kugelstoßweite, die DDR-Sportfunktionäre für die Olympischen Spiele 1984 von ihm forderten. 21,40 Meter. Er war dann 1984 kein Leistungssportler mehr, und sein Land boykottierte die Spiele in Los Angeles. Aber die Weite wird er trotzdem nicht vergessen. Es war einfach eine Zahl, willkürlich von irgendeinem Funktionär festgelegt, so unfassbar weit weg von dem, zu dem sich Gerd Harting in der Lage fühlte. Wenn er darüber redet, sieht man die Getriebenheit seines Sohnes in seinen Zügen.
Ein paar Tage später wird in London das "Deutsche Haus" der Olympischen Spiele eröffnet. Es befindet sich im alten Backsteinbau des Museum of London Docklands. Es gibt Terrassen zum Wasser, auf denen jede Menge Gäste herumstehen, unter anderem der Oberbürgermeister von Düsseldorf, der NOK-Chef Israels und der Modemacher Willy Bogner, es gibt Sekt, Bier und eine russische Sandmalerin.
Viele Sportler sieht man nicht. Britta Heidemann ist da, die Fecht-Olympiasiegerin von Peking. Sie ist blond, hat einen Pferdeschwanz, ein strahlendes Lächeln und spricht gut Chinesisch. Sie findet London toll, das olympische Dorf, die Atmosphäre. Zu den Äußerungen ihrer Fechtkollegin Imke Duplitzer, die den deutschen Sportfunktionären Weltfremdheit vorgeworfen hat, möchte sie nichts sagen.
Irgendwann trifft Thomas Bach ein und zieht Britta Heidemann mit sich auf die Bühne. Er kommt direkt von seinem olympischen Fackellauf. Er trägt noch den weißen Trainingsanzug und die Fackel. Auch Michael Vesper, Generaldirektor des DOSB, hat Sportsachen an, ein rotes Jersey und eine schwarze Trainingshose. Vielleicht wollen die beiden Sportfunktionäre nach den Vorwürfen der Fechterinnen Nähe zu den Athleten demonstrieren. Als sie bei der symbolischen Schlüsselübergabe neben all den Anzugträgern stehen, wirkt Thomas Bach, als wäre er im Schlafanzug hier, und Michael Vesper wie der Hausmeister des Deutschen Hauses.
Britta Heidemann sagt: "Ich weiß nicht, ob Thomas Bach wirklich beim Fackellauf war. Er schwitzt gar nicht." Aus Hartings Mund hätte das explosiv geklungen, aus Heidemanns Mund klingt es freundlich. Sie wäre eine Kandidatin für die nächste deutsche Fahne.
Später sitzt Vesper mit einem Teller Nudeln und einem Glas Grauburgunder an der Bar des Deutschen Hauses und räumt Probleme ein. Sie arbeiten dran, sagt er. Sie haben eine Initiative gestartet, um die deutschen Trainer im Land zu halten. Er rede mit den Sportlern. Auch immer wieder mit Robert Harting. Zuletzt bei der offiziellen Verabschiedung der Athleten in Kienbaum.
"Der ist natürlich ein Freund des offenen Wortes", sagt Vesper. "Der will eine Sportlerrente. Aber wir sind nicht mehr in der DDR, wo es eine Rente für verdiente Sportler gab. Da rede ich mit ihm drüber, und dann ist es gut. Der ist ein prima Kerl und ein sehr guter Sportler."
Hätte er sich den Robert Harting als Fahnenträger vorstellen können?
"Ach nein. Das weiß er auch selbst, dass das nicht seine Rolle ist. Nicht, dass Sie mich falsch verstehen, aber wir suchen da absolute Vorbilder für die Jugend", sagt Vesper. "Der Robert soll erst mal gewinnen. Das Potential hat er."
Dann bestellt er noch einen Grauburgunder.
Von Alexander Osang

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