30.07.2012

RückspiegelZitate

Die "Welt" zur SPIEGEL-Titelgeschichte "Geheimakte Olympia - Das Attentat von München: Wie der Staat sein Versagen vertuschte" (Nr. 30/2012):
Nach dem Münchner Olympia-Attentat mit 17 Toten vor 40 Jahren haben die Behörden offenbar ihr Versagen vertuschen wollen. Das belegen laut SPIEGEL bislang geheime Berichte der Ermittlungsbehörden, Botschaftsdepeschen und Kabinettsprotokolle, die auf Antrag des Magazins freigegeben wurden. Dem Bericht zufolge hatte bereits am 7. September 1972, einen Tag nach der Trauerfeier für die Opfer im Münchner Olympiastadion, ein Beamter des Außenamtes … jene Linie vorgegeben, die fortan offenbar die Maxime der Regierungen in Bonn und München war: "Gegenseitige Beschuldigungen müssen vermieden werden. Auch keine Selbstkritik."
Das "Handelsblatt" zum SPIEGEL-Interview "Banken - 'Einladung zur Manipulation'" mit Elke König, Chefin der Finanzaufsicht BaFin (Nr. 30/2012):
Im Zwischenbericht zum ersten Quartal dieses Jahres gibt sich die Deutsche Bank Ende Mai noch gelassen ... Doch mit der Gelassenheit ist es inzwischen vorbei: Zum einen stehen im Libor-​Skandal nach Informationen aus Finanzkreisen die ersten Festnahmen von Händlern bevor. Zum anderen forderte die Chefin der Finanzaufsicht BaFin, Elke König, die beteiligten Banken im SPIEGEL auf, "für eventuelle Schäden angemessene Rückstellungen" zu bilden. In Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank werde bereits um die Höhe dieser Rückstellungen gerungen, berichten Finanzkreise. Es gehe um einen Betrag zwischen 300 Millionen und einer Milliarde Dollar.
Die "Süddeutsche Zeitung" zum SPIEGEL-Gespräch "Das Kultische ist mir fremd" mit Katharina Wagner über Bayreuth als Familienbetrieb (Nr. 29/2012):
In Bayreuth ist dieser Tage so eine Art Kampf um das Recht an der Beleidigung ausgebrochen. Anlass ist eine Frage, die der SPIEGEL der Festspielchefin Katharina Wagner gestellt hat: Wie oft diese ihren Urgroßvater schon verflucht habe, weil der das Festspielhaus in die fränkische Provinz gesetzt habe. Wagner hat lediglich geantwortet, sie sehe keinen Vorteil in der Abgeschiedenheit von Bayreuth - weil da alles so schwer zu erreichen sei. Das wiederum löst nun in Bayreuth Schockwellen der Empörung aus: Provinz? In Franken? Was soll denn das bitte schön heißen, fragen die Leserbrief-​Schreiber.

DER SPIEGEL 31/2012
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