04.08.1997

GIROKONTENDirektbanken vorn

Die deutschen Banken können nicht mehr darauf setzen, daß Kunden ihnen ein Leben lang treu bleiben. Immerhin sechs Prozent aller Kontoinhaber, das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Bankinformatik der Universität Regensburg, wollen in den kommenden zwölf Monaten das Institut wechseln - angesichts der bisherigen Ruhe im Markt eine ungewöhnlich hohe Zahl. Die häufigsten Gründe: "unbequeme Öffnungszeiten" und "schlechte Konditionen". Vom verschärften Wettbewerb profitiert laut Studie vor allem die BfG Bank, die dank kostenloser Kontoführung binnen zwölf Monaten mit einem Zuwachs von 57 Prozent rechnen darf. Ein Plus von 73 Prozent sagen die Forscher den Direktbanken voraus, die jederzeit über Telefon oder Computer erreichbar sind und mit Zinsen auf Girokonten oder geringen Depotgebühren locken. Abwanderungen stehen den Sparkassen und der Hypobank bevor.
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Banken: Veränderungen der Marktanteile in den nächsten 12 Monaten
[GrafiktextEnde]
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Banken: Veränderungen der Marktanteile in den nächsten 12 Monaten
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Von Jungbluth und

DER SPIEGEL 32/1997
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GIROKONTEN:
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