01.09.1997

BARSCHELDementi des Kanzleramts

Das Bundeskanzleramt hat sich mit einem Dementi erneut in die Ermittlungen um den Tod des früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel (CDU) eingeschaltet. Bonn bestritt gegenüber der Staatsanwaltschaft Lübeck, daß sich in der Todesnacht ein Beamter des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Barschels Genfer Hotel Beau Rivage aufgehalten habe. Diese Behauptung hatte der Journalist Udo Ulfkotte in seinem Buch "Verschlußsache BND" aufgestellt. Auch bei einer Befragung durch die Ermittler blieb er bei seiner Theorie. Das Kanzleramt versicherte der Staatsanwaltschaft jetzt, alle bei den Geheimdiensten vorhandenen Informationen zum Fall Barschel seien bereits mitgeteilt worden, ein BND-Beamter sei nicht im Hotel gewesen.

DER SPIEGEL 36/1997
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