20.08.2012

AFFÄRENEnde einer Freundschaft

Wie aus langjährigen Weggefährten Gegner wurden: In seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft distanziert sich Ex-Bundespräsident Christian Wulff von seinem ehemaligen Sprecher - das Protokoll dokumentiert den Bruch einer Beziehung.
Sie reden nicht mehr offen miteinander, das können sie gar nicht. Sie sind jetzt Ermittlungsfälle, jeder für sich, aber auch miteinander verstrickt. Sätze über die alten Zeiten könnten eine gerichtsrelevante Aussage sein, eine Belastung für den einen oder anderen. Das prägt jetzt ihre Gespräche. Sie müssen plaudern, belanglos bleiben. Jedenfalls wenn es Zeugen gibt.
Zweimal sind sich Christian Wulff und Olaf Glaeseker in den vergangenen Monaten begegnet. Der eine war Bundespräsident, der andere sein Sprecher. Sie waren Vertraute, sind miteinander aufgestiegen, miteinander gestürzt. Ihre Jobs sind sie los, nun geht es um Strafbarkeit. Der eine kann den anderen reinreißen - und umgekehrt.
Glaeseker war im Juni auf Wulffs Geburtstagsparty in dessen Haus in Großburgwedel, ein kleines Grillfest, nur Familie, Nachbarn und engste Freunde, darunter FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler und der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Peter Hintze (CDU). Und Wulff hat Glaeseker in dessen Haus am Steinhuder Meer besucht. Über die Dinge, die jetzt wirklich wichtig sind, haben sie angeblich nicht gesprochen.
Reinreißen oder nicht? Wulff weiß, dass Glaeseker an einem Buch arbeitet. Er weiß, dass Glaeseker viel über ihn weiß. Und Glaeseker weiß, dass Wulff viel über ihn weiß. Delikater kann ein Verhältnis kaum sein.
Der ehemalige Bundespräsident hat Ende Juni eine erste Entscheidung getroffen: Er wird Glaeseker nicht helfen, ihm nicht zur Seite springen. Die Zentralstelle für Korruptionsstrafsachen befragte Wulff als Zeugen im Fall Glaeseker, seitdem steht fest: Wulff lässt seinen früheren Vertrauten im Regen stehen.
Es ist das Protokoll einer entschiedenen Distanzierung, die nett und scheinbar wohlwollend daherkommt. Es ist auch ein Psychogramm. Es zeigt das Wesen von Christian Wulff, der gern schwiegersohnhaft auftrat, auf dessen Loyalität jedoch niemand zählen konnte. Es ist zudem eine Dokumentation über die Politik von heute: wie die Ökonomie alles andere überragt, wie das Geld dominiert.
Im Fall Glaeseker geht es vorrangig um den Eventmanager Manfred Schmidt. Dieser war eng mit Glaeseker befreundet, hat ihn zu kostenlosen Urlauben in seine Häuser eingeladen und mit ihm so womöglich mindestens ein großes Geschäft abgeschlossen. Mit Hilfe Glaesekers, damals Regierungssprecher des niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff, organisierte er in den Jahren 2007 bis 2009 den sogenannten Nord-Süd-Dialog zwischen Niedersachsen und Baden-Württemberg und verdiente daran offenkundig mehrere hunderttausend Euro. Die Staatsanwälte interessieren sich deshalb für die Frage, ob ein Fall von Bestechlichkeit vorliegt.
Wulff ist in dieser Sache nicht beschuldigt. Bei ihm geht es vor allem um seine Beziehung zu dem Filmunternehmer David Groenewold. Aber auch da stehen Reisen und deren Kosten im Mittelpunkt. Urlaub ist ein großes Thema im Umfeld von Wulff.
Glaeseker war zwölf Jahre sein Sprecher, erst in Hannover, dann im Bundespräsidialamt in Berlin. Sie galten als enge Vertraute, sie sind sich auch phänotypisch ähnlich. Sie sind Männer, die leise auftreten und weich erscheinen. Sie schmiegen sich ihrem Gegenüber durch Liebenswürdigkeit an, Böses scheint ihnen fremd zu sein. Aber da sie dabei so übertrieben agieren, förmlich dahinschmelzen vor Hochachtung, ahnt man schon, dass es eine zweite Ebene gibt.
Die Zeugenbefragung beginnt am 29. Juni um 12.15 Uhr und dauert zwei Stunden und vierzig Minuten. Es gibt zwei Kaffeepausen. Die meisten Fragen stellt Oberstaatsanwalt Clemens Eimterbäumer. Es herrscht ein freundlicher Ton, kein Druck, keine Schärfe.
Das Gespräch dauert noch nicht lange, Wulff antwortet auf die zweite Frage, als er den Punkt macht, auf den es ihm ankommt: Glaeseker habe es als unangebracht empfunden, wenn er sich nach persönlichen Dingen erkundigte. Glaeseker habe über ihn alles gewusst, er aber über Glaeseker nicht viel mehr als über andere Mitarbeiter auch.
Damit trennt Wulff die Sphären. Er sei kein Vertrauter seines ehemaligen Sprechers gewesen und habe wenig gewusst. Das heißt nichts anderes als: Die Verantwortung für sein Handeln muss Glaeseker allein tragen, Wulff macht sich einen schlanken Fuß.
Dabei geht er listig vor. Er weiß auch, dass jeder weiß, dass die beiden ein inniges Verhältnis zueinander hatten. Das leugnet Wulff nicht. Er habe eine sehr enge persönliche Beziehung zu Glaeseker gehabt, sagt er seinen Vernehmern, von absolutem Vertrauen und absoluter Offenheit getragen und - allen Ernstes - von "Kongenialität".
Aber da gab es eine Grenze, und diese Grenze war, ausgerechnet, das Thema Urlaub. Denn Glaeseker habe die Eigenschaft gehabt, immer zu arbeiten, immer erreichbar zu sein, im Urlaub aber nicht. Wenn Olaf Glaeseker Urlaub gehabt habe, sei er auf einmal weg gewesen. Eine derart scharfe Trennung von Dienst und Urlaub habe er bei keinem anderen Menschen erlebt.
Aus diesen schwarzen Löchern seines Lebens habe Glaeseker daher auch kaum etwas erzählt - was sich für Wulff nun als praktisch erweist: Er habe also gar nicht wissen können, dass Glaeseker häufig Gast in Schmidts Häusern gewesen sein soll.
Oberstaatsanwalt Eimterbäumer ist an diesem Punkt misstrauisch, da Wulff zu berichten wusste, dass Glaesekers Frau Vera Flugangst hat und das Ehepaar oft mit dem Autoreisezug verreiste. Also hat der große Urlaubsschweiger Glaeseker doch ein bisschen was erzählt.
Wulff versucht sich da rauszuziehen, indem er Eimterbäumer zum Kumpel macht in dieser Sache. Der sage seinen Kollegen vermutlich auch: "Mensch, morgen geht es mit dem Auto los, wir haben auch schon gepackt." Ganz normal also, dass Glaeseker das eine sagt, das andere nicht.
Bis zu den ersten Presseberichten im Dezember habe er, so Wulff, lediglich davon gehört, dass Schmidt ein Apartment in Barcelona besitze. Selbst über einen Urlaub seiner Tochter Annalena und seiner ehemaligen Frau Christiane mit Schmidt und Glaeseker auf einer Finca des Partymachers will Wulff nur vage Informationen bekommen haben. Er meine sich daran erinnern zu können, sagte er, dass ihm Annalena mal von einem Treffen mit Schmidt und Glaeseker in Spanien erzählt habe. Ungläubig weist der Staatsanwalt ihn darauf hin, dass Glaeseker mehrere Tage mit Wulffs Tochter verbracht habe.
Aber Wulff bleibt dabei, nichts von Glaesekers Urlauben gewusst zu haben. Davon wiederum weiß Glaeseker nichts. Er ging bis zum 4. Januar dieses Jahres davon aus, dass Wulff gut unterrichtet sei über das, was sein Sprecher so gemacht habe in der schönsten Zeit des Jahres.
Nach seiner Abberufung sollte Glaeseker eine interne Stellungnahme zu den Vorwürfen über kostenlose Urlaube bei Schmidt abgeben. Deshalb schickte er Wulff am 4. Januar um 9.43 Uhr eine SMS: "Guten Morgen mein Lieber, wie ist deine Verfasstheit? Ich habe eine Bitte. Für meine interne Stellungnahme würde ich gerne einen Satz aufnehmen, dass Du um das enge freundschaftliche Verhältnis von Vera und mir zu Manfred Schmidt ebenso wusstest, wie die Tatsache, dass Vera und ich immer mal wieder im Rahmen unserer Urlaube meist für wenige Tage Manfred Schmidt in seinen privaten Räumlichkeiten in Spanien und Frankreich besucht haben. Ist das für Dich ok? Lieben Gruß Dein Olaf."
Nein, es war nicht okay für Wulff. Nur ganz am Rande habe er davon erfahren, antwortete er via Handy, "da Du über Deine Urlaube nicht gesprochen hast, aber über meine immer genau Bescheid wissen wolltest". Zudem sei er davon ausgegangen, "dass Du bezahlst". Kühler kann man einen ehemaligen Intimus kaum auflaufen lassen.
Gegenüber den Staatsanwälten erweckt Wulff den Eindruck, als habe Glaeseker auch dienstlich ein starkes Eigenleben geführt. Einmal sagt er, Glaeseker sei eben jeden Mittag mit jemandem verabredet gewesen, wobei er bis heute keine Kenntnis davon habe, mit welchen Leuten sein Sprecher sich alles getroffen habe. Glaeseker sei immer unterwegs gewesen und habe sozusagen immer gefühlt, als Seismograf gehorcht, als Spindoctor agiert. Glaeseker, so Wulff, habe ganz viele Freiheiten gehabt. Allerdings habe er oft nicht gewusst, wo dieser in Deutschland gewesen sei.
Das ist typisch für Wulffs Strategie bei dieser Vernehmung. Er plaudert so dahin, redet freundlich über Glaeseker, macht aber stets deutlich, dass er wenig über diesen Menschen gewusst habe. Wulff erweckt den Eindruck der Loyalität, lässt seinen alten Vertrauten aber immer da hängen, wo dieser Unterstützung brauchen könnte.
Was er genau wisse, sei, dass zwischen Schmidt und Glaeseker ein enger Draht bestanden habe. Wulff dagegen gibt vor, wenig mit Schmidt zu tun gehabt zu haben. Da zeigt einer, der selbst in Not ist, mit dem Finger auf einen anderen.
Zur Strategie von Wulff zählt auch, dass er sich als unermüdlich sorgenden Landesvater darstellt. Deshalb gibt er seinen Vernehmern gern Einblick in die Arbeitsbelastung, die er als Ministerpräsident hatte: Er habe 90 Stunden in der Woche gearbeitet, den Terminplan könne er gern mal zeigen, er habe täglich acht bis zehn Termine gehabt und über 200 SMS geschrieben und empfangen, davon etwa 10 im Austausch mit Glaeseker.
Etwas widersprüchlich dazu ist der Satz: "Anstatt irgendwo herumzulaufen, habe ich es vorgezogen, Vermerke zu lesen oder zu diktieren oder Akten zu erfassen." Das war der etwas herzige Versuch, seinen Vernehmern klarzumachen, dass ein so gewissenhafter Ministerpräsident wie Wulff keine Zeit habe, an Medienstammtischen von Manfred Schmidt teilzunehmen.
Die Vernehmung gibt auch ein gutes Bild davon, womit sich Wulff inhaltlich befasst hat. Seine Hauptaufgabe scheint die Wirtschaftsförderung gewesen zu sein. Er war vor allem als besserer Werber unterwegs, arbeitete ständig am Image von Niedersachsen. Er wollte es glamouröser erscheinen lassen, was sich mit seinen privaten Ambitionen deckte. Wulff war gern mit Stars zusammen.
Einer seiner großen Erfolge war offenkundig, dass er mit Glaesekers Hilfe die Popsängerin Lena nach ihrem Sieg beim europäischen Schlagerwettbewerb von Oslo direkt nach Hannover lotsen konnte "und dieses Ereignis auf vier Fernsehsendern parallel übertragen wurde". Lena stammt aus Hannover. Wulff empfing sie am Flughafen Langenhagen.
Als Wulff dem Staatsanwalt davon erzählt, gibt er einen tiefen Einblick in die Inszenierungen von Politikern: "Politik Niedersachsens war, den Standort und die Region zu profilieren und Image-Bildung zu betreiben. Gestört hat das immer nur die Opposition, weil die natürlich weiß, dass der Punkt an die Regierung geht, wenn ich den Blumenstrauß Lena überreiche. Aber sobald die jetzige Opposition die Regierung wäre, macht sie es genauso, und die heutige Regierung regt sich dann als Opposition über dieses Verhalten auf. Das ist das politische Geschäft."
So ist das also. Man hat es immer gewusst, aber so unverblümt hat es selten einer gesagt. Inszenierung eins ist der Blumenstrauß, Inszenierung zwei ist der Groll der Opposition.
Politik wird nach dieser Schule zum Fassadengeschäft, und alle scheinen das begriffen zu haben. Vera Glaeseker schrieb am 25. Oktober 2006 in ihr Reisetagebuch, nachmittags komme Manfred, Olli solle für den 8. November Gesichter besorgen. Das erste sei schon mal Christian. Manfred ist Schmidt, Olli ist ihr Mann Olaf, Christian ist Wulff.
Gesichter. Sie waren immer auf der Jagd nach Prominenten, und Wulff war damit einverstanden. Er erzählt den Staatsanwälten von den neuen Zeiten, in denen es auf RTL ankommt, auf die "Bunte", auf den "Tatort". Wulff: "Ein ,Tatort' aus Niedersachsen ist einfach Werbung für unser Land, sofern er uns nicht als Idioten darstellt." Wulff lebte mit einem Minderwertigkeitskomplex, er war stets in Sorge um das Image des Nordens.
Sein zweites großes Thema war die Wirtschaft. Er kämpfte für Volkswagen gegen Brüssel und gegen Porsche. Und er musste ständig Sponsorengelder für Veranstaltungen des Landes auftreiben, musste Bettelbriefe schreiben, "das ist sehr unangenehm".
Aber natürlich hat er das nicht für Manfred Schmidt gemacht, nicht für den Nord-Süd-Dialog. Damit habe er nichts zu tun gehabt, erzählt Wulff den Staatsanwälten. Kann das sein?
Während Schmidt in Baden-Württemberg einen Medienberater mit der Sponsorensuche beauftragte, war das in Niedersachsen offenbar nicht nötig. Dort, so erinnern sich Beteiligte, sei die Suche nach Geldgebern mit Hilfe von Glaeseker gelaufen. 658 000 Euro kamen allein für den Nord-Süd-Dialog im Dezember 2009 im Flughafen Hannover zusammen, der größte Teil von niedersächsischen Unternehmen.
Größter Geldgeber der Party war Volkswagen, 75 000 Euro stammten aus Wolfsburg. Niedersachsen hält 20 Prozent der Stammaktien, Wulff saß als Ministerpräsident im VW-Präsidium. Stolze 25 000 Euro gaben auch die Salzgitter AG und die Nord/LB, die ebenfalls unter dem Einfluss des Landes stehen. Wie wahrscheinlich ist es da, dass Wulff diese Sponsorenakquise nicht mitbekommen hat?
Zwei Monate vor der Party lud Schmidt mögliche Geldgeber zu einem Treffen in das Kasino der Nord/LB ein. Im Mittelpunkt des "Gedankenaustauschs bei gutem Essen in schönem Ambiente": Christian Wulff und seine Frau. Während sich die Teilnehmer an Stehtischen unterhielten, eilten Mitarbeiter Schmidts herbei und notierten, wer wie viel geben wolle.
Wulff will auch nicht nachdenklich geworden sein, als ein Brief des Versicherungskonzerns Talanx in der Staatskanzlei landete. Das Unternehmen wollte sich versichern, dass ein Sponsoring der Party im Sinne des Landes sei. Schirmherr Wulff, der im Jahr zuvor im Haus von Talanx-Aufsichtsrat Wolf-Dieter Baumgartl kostenlos die Flitterwochen verbracht hatte, bestätigte dies offenbar schriftlich. Daraufhin überwies das Versicherungsunternehmen dem Veranstalter Manfred Schmidt 10 000 Euro. Wulff sagt seinen Vernehmern, dass er sich daran nicht erinnern könne.
Ganz sicher ist sich Wulff aber, dass die Staatskanzlei sich um Sponsoren nur kümmern sollte, wenn ein Event vom Land veranstaltet wurde. Wenn Glaeseker für Private unterwegs gewesen ist, dann wäre das, betont Wulff, "gegen meinen Willen gewesen".
Roman Haase, Sprecher im Kultusministerium und ehemaliger Stellvertreter von Glaeseker, sagt dagegen: "Es ist für mich nicht vorstellbar, dass Wulff nicht wusste, dass Glaeseker Sponsoren eingeworben hat, und dass er damit nicht einverstanden war."
Am Ende der Vernehmung fragt Oberstaatsanwalt Eimterbäumer seinen Zeugen Wulff nach einer Party, die Schmidt am Abend der Wahl zum Bundespräsidenten in Berlin geschmissen hat. Schmidt ließ sich dafür über Glaeseker eine Freundesliste von Wulff geben. Er hat eigens einen Prospekt für diese Veranstaltung gedruckt und soll Eintrittsgelder von bis zu 3000 Euro gefordert haben. Wulff erschien zu später Stunde auf der Party, womit er sie für die Gäste zu einem kostbaren Ereignis gemacht hat.
Damit konfrontiert wählt Wulff wieder die Strategie, die er schon beim Thema Nord-Süd-Dialog angewendet hat. Er sagt, das Fest sei eigentlich eine gute Sache, er adelt es, indem er es mit Spendendinnern für Barack Obama vergleicht. So bleibt die Veranstaltung, die mit seinem Namen verbunden ist, eine gute Sache. Aber von Geldeintreiberei will er nichts gewusst haben. Das waren dann andere. Es kann also höchstens sein, dass die saubere Welt von Christian Wulff von anderen missbraucht wurde. Dafür kämen dann Glaeseker und Schmidt in Frage.
Es gibt noch etwas Seltsames an Wulffs Strategie bei dieser Vernehmung: Einerseits betont er ständig, wie wichtig es sei, eng mit der Wirtschaft zu kooperieren, wie wichtig es sei, Stars für die Politik zu gewinnen. Andererseits will er mit dem Mann, der für all das steht wie kein anderer, kaum etwas zu tun gehabt haben: Manfred Schmidt ist jetzt zu kontaminiert, um sich zu ihm bekennen zu können.
Große Distanz lässt Wulff allerdings auch noch zu anderen Leuten erkennen: zu den niedersächsischen Abgeordneten. Für Wulff waren die Plenartage "die brutalsten und schlimmsten Tage des Monats".
Von Michael Fröhlingsdorf, Hubert Gude und Dirk Kurbjuweit

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