03.09.2012

MALIFlucht gen Süden

Seit Tuareg-Rebellen und islamistische Milizen im März den Norden Malis übernommen haben, sind bereits 250 000 Menschen vor der Terrorherrschaft der Islamisten ins Aus-land geflohen. Viele von ihnen kommen nach tagelangen Fußmärschen in provisorischen Flüchtlingscamps im be-nachbarten Burkina Faso unter. Dort berichten Flüchtlinge, wie die im Norden herrschende al-Qaida-nahe Ansar al-Din-Gruppe inzwischen Kindersoldaten rekrutiert, unverheiratete Paare steinigen und Dieben die Hände abschneiden lässt. Außerdem haben die Islamisten begonnen, historische Stätten Malis zu zerstören. In Burkina Faso droht den Geflohenen nun eine Hungerkrise.

DER SPIEGEL 36/2012
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MALI:
Flucht gen Süden

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