20.10.1997

RückspiegelDer SPIEGEL berichtete ...

... in Nr. 17 /1997: SPIEGEL-Gespräch mit der ehemaligen RAF-Terroristin Irmgard Möller "Es gibt nichts zu bereuen", in dem Möller erneut behauptete, die RAF-Terroristen Andreas Baader, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin seien im Stammheimer Gefängnis im Oktober 1977 umgebracht worden. Außerdem rechtfertigte Möller ihre in ihrem Buch aufgestellte Behauptung, die Ermordung des damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer sei kein Fehler gewesen.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen Irmgard Möller wegen des Verdachts der Verunglimpfung des Staates (Paragraph 90a StGB) sowie der Billigung von Straftaten (Paragraph 140 StGB). Laut Oberstaatsanwalt Rüdiger Bagger beziehen sich die Ermittlungen auf das SPIEGEL-Gespräch und ein Gesprächsbuch im Konkret Literatur-Verlag.
Von Hacker und

DER SPIEGEL 43/1997
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