01.10.2012

Was war da los, Frau Thompson Stokes?

Courtney Thompson Stokes, 24, amerikanische Geografin, über einen windigen Job: "Wir wussten, dass der Hurrikan an diesem Tag durch New Orleans kommen würde. Von Tuscaloosa, wo unsere Uni ist, fuhren wir in fünf Stunden hin. Vorher mussten wir unterschreiben, dass wir auf eigene Gefahr mitfahren. Unsere Forschungsgruppe untersucht Stürme und geht der Frage nach, ob Wettervorhersagen von Stadtbewohnern richtig eingeschätzt werden. Wir messen die Windstärke und führen später Interviews. Kollegen von mir haben schon Hurrikan ,Katrina' beobachtet. Wir kamen an diese Ecke im French Quarter, man hörte richtig, wie sich der Sturm durch die Straßenschluchten quetschte. Ich musste mich ganz schön gegen den Wind stemmen und das Anemometer, das Windmessgerät, fest umklammern. Die Brille schützt meine Augen. Ich habe noch nie eine so hohe Windgeschwindigkeit gemessen wie dort, 148,06 Stundenkilometer. Später aßen wir die Schinken-Sandwiches, die ich dabeihatte. Wir wussten ja, dass die Läden verbarrikadiert sein würden."

DER SPIEGEL 40/2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 40/2012
Titelbild
Der digitale SPIEGEL
Diese Ausgabe jetzt digital lesen

Die digitale Welt der Nachrichten. Mit interaktiven Grafiken, spannenden Videos und beeindruckenden 3-D-Modellen.
Sie lesen die neue Ausgabe noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe, schon freitags ab 18 Uhr.
Einmal anmelden, auf jedem Gerät lesen - auch offline. Optimiert für Windows 8, Android, iPad, iPhone, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.

Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Was war da los, Frau Thompson Stokes?