10.06.1996

Wolfgang Clement,

55, SPD-Wirtschaftsminister in Nordrhein-Westfalen, fand eine Entscheidungshilfe für verfahrene Koalitionssituationen. Mit seinem grünen Koalitionspartner Michael Vesper wettete der Kronprinz von Ministerpräsident Johannes Rau, er schlage ihn im Bier-Schnelltrinken. Der grüne Bauminister nahm die Wette an in Unkenntnis der über Düsseldorf hinaus bekannten Clementschen Technik, ein Glas Bier in einem Zug zu leeren, ohne zu schlucken. Der Sturztrinker soff den Grünen nieder. So könnten künftig Düsseldorfer Koalitionskrisen bereinigt werden, spottete Clement. Im Gegensatz zum rheinland-pfälzischen Verfahren, wo in krisenhafter Situation das Los zwischen SPD- und FDP-Forderungen zu entscheiden hat, habe das Wetttrinken "etwas mit Leistung zu tun".

DER SPIEGEL 24/1996
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