10.12.2012

RückspiegelZitate

Der "Tagesspiegel" zum SPIEGEL-Titel "Die Merkel-Doktrin" über deutsche Waffenexporte in Krisenregionen (Nr. 49/2012):
Zur Demokratie aber gehört Transparenz. Allein deshalb ist es verdienstvoll, wenn Medien wie der SPIEGEL nun wieder versuchen, Licht ins Dunkel der deutschen Waffenexportpraxis zu bringen. Was die Journalisten recherchiert haben, bestärkt die These, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung sich von jener restriktiven Rüstungsexportpolitik verabschiedet, auf die das politische Berlin lange mindestens so stolz war wie auf die Parlamentsarmee.
Die "Bild"-Zeitung zum selben Thema:
Wenn der Bundessicherheitsrat tagt, verlässt keine Information den Raum! So sollte es sein. Doch jetzt erschüttert ein herbes Informationsleck das Kanzleramt  ... Brisante Details über mögliche Panzerlieferungen an Saudi-Arabien wurden ausgeplaudert. Der SPIEGEL veröffentlicht sogar ein Protokoll der Sitzung vom vorletzten Montag.
Die "Süddeutsche Zeitung" rezensiert das von Sabine Schulze und Ina Grätz herausgegebene Buch "Die SPIEGEL-Kantine":
Wäre es nach Verner Panton gegangen, für die beiden obersten Stockwerke des ehemaligen SPIEGEL-Hauses in Hamburg hätten wohl Extra-Steuern gezahlt werden müssen. Dort fiel zwar die Entscheidung, das damalige Enfant terrible der Design-Szene mit der Innengestaltung des Verlagsgebäudes zu beauftragen, doch wo die Chefs selbst saßen, blieb es weiß. Und diese Unfarbe hat Panton zeitlebens so verabscheut, dass er sie am liebsten besteuert hätte. Im Rest des Hauses durfte sich der Däne austoben. Die Augen der Schlange Kaa sind nichts gegen ein einziges Wandpaneel von ihm: Ockergelbe Leuchtringe strahlen hypnotisierend neben den pinkfarbenen in Endlosreihe ... Es waren die eigenen Mitarbeiter, die die alte Snackbar ins neue Verlagshaus mitnehmen wollten. Was sonst noch von Pantons Gesamtkunstwerk übrig war, zog dagegen in das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.

DER SPIEGEL 50/2012
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