09.12.1996

Richard Branson,

46, erfolgreicher Tycoon (Virgin Cinemas, Virgin Express), erfüllte sich den Tagtraum vieler Männer auf der britischen Insel. Der Multikonzernherr schabte sich den Bart von der Backe, legte Rouge auf, malte die Lippen rot, schlüpfte in ein weißes Brautkleid und zeigte sich dem Publikum, einen Schleier auf dem ondulierten Haupt, Netzstrümpfe am schlanken Bein. Vorwand für dieses hintertreppenpsychologisch unschwer zu deutende Treiben lieferte die Eröffnung eines Branson-Ladens für Brautmoden, der "Virgin Bride", jungfräuliche Braut, heißt. Er habe sich "etwas nackt gefühlt", schließlich habe er einen Bart getragen, seit er 15 war, gestand der Milliardär: "Aber ich muß zugeben, es machte mir Spaß, mich als Frau anzuziehen. Und das allerbeste war, daß ich die Netzstrümpfe tragen und endlich mal meine wohlgeformten Beine zeigen konnte."

DER SPIEGEL 50/1996
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 50/1996
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Richard Branson,

  • Neue iPhones im Test: "iPhone 11 ist ein No-Brainer"
  • Trumps Ex-Pressesprecher: Sean Spicer ist Tanzshow-Star. Period.
  • Surfvideo aus China: Ritt auf der Gezeitenwelle
  • E-Zigaretten-Verbote in den USA: Ist das Dampfen zu gefährlich?