17.07.1995

Siemens-NixdorfWende zum Besseren

Siemens-Chef Heinrich von Pierer hat eines der kniffligsten Probleme seiner bisherigen Amtszeit gelöst. Bei der notleidenden Computertochter SNI (Siemens Nixdorf Informationssysteme) zeichnet sich fünf Jahre nach dem Zusammenschluß von Siemens und Nixdorf endlich eine Wende zum Besseren ab. In diesem Geschäftsjahr wird die Firma mit dem Verkauf ihrer PC und Software-Programme voraussichtlich erstmals einen Gewinn von rund 60 Millionen Mark erwirtschaften. Damit steigt die Chance, daß sich das Unternehmen langfristig auch ohne Hilfe der Mutter am Markt behaupten kann. Zur Zeit ist das noch nicht der Fall. In diesem Jahr muß der Siemens-Konzern seinen Ableger nach neuesten internen Berechnungen erneut mit etwa 300 Millionen Mark unterstützen. Das Geld wird überwiegend für Sozialpläne und Abfindungen gebraucht. Im Vorjahr mußte die Mutter ihrer Tochter SNI noch ungefähr das Doppelte zuschießen.

DER SPIEGEL 29/1995
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Wende zum Besseren