13.11.1995

Fußball-TVFür Tore bezahlen

Im Kampf um die Fernseh-Übertragungsrechte an den Spielen der Fußballbundesliga gibt es eine überraschende Wende. Der RTL-Großgesellschafter Compagnie Luxembourgeoise de Telediffusion (CLT) ist als Bieter beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorstellig geworden. Die CLT plant, ab 1997 in großem Stil Fußballspiele gegen eine Extra-Gebühr als Pay-TV zu übertragen. Die CLT will damit ihr Programmpaket von rund 20 Kanälen schmücken, das sie für das digitale Fernsehen - Start in wenigen Monaten - vorbereitet. Der DFB beabsichtigt eigentlich, erst ab 2000 alle Bundesligaspiele komplett per Pay-TV zu vermarkten. Doch so lange wollen die Konzerne nicht warten. Um die Übertragungsrechte bewerben sich auch der Bertelsmannkonzern, die Firma ISPR, die dem Medienunternehmer Leo Kirch und dem Axel Springer Verlag gehört, sowie eine Allianz aus RTL, ARD und ZDF.

DER SPIEGEL 46/1995
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