13.11.1995

TelekomAus für Partylines

Um einer Bande von Telefongaunern das Handwerk zu legen, hat die Telekom alle erotischen Ansagedienste im Ausland auf Handvermittlung umgestellt. Mehr als 1200 Sex-Telefonnummern in Übersee sind damit nicht mehr direkt anwählbar. Mit Hilfe ausländischer Erotikdienste hatten kriminelle Hacker Millionen abgezockt. Aus konspirativen Wohnungen heraus trieben sie per Computer den Umsatz ausländischer Erotikanbieter hoch und verschwanden, wenn die Telekom die Rechnungen eintreiben wollte. Gegen mehrere Dutzend Betrüger, die bis zu 10 000 Mark Tagesverdienst erzielten, hat die Telekom inzwischen Strafanzeige erstattet.

DER SPIEGEL 46/1995
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Telekom:
Aus für Partylines

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