18.12.1995

SonnenenergieStarten oder einpacken

Vernünftige Zweifel daran, daß der Energiehunger der Menschheit die Erdatmosphäre aufheizt, gibt es nicht mehr, aber eine Energiewende kommt nicht in Gang. Erst die Massenproduktion von Photovoltaik-Zellen könnte sie wirtschaftlich machen. Doch dem stehen Interessen der Stromwirtschaft und der Kleinmut der Politik entgegen.
Es ist nicht der erste Alarmruf und sicher nicht der letzte. Als die Weltgemeinde der Klimaforscher letzte Woche in Rom ihre Resultate präsentierte, fiel das Echo der Weltöffentlichkeit moderat aus. Man gewöhnt sich.
Die Fieberkurve der Erde steigt, gebremst von Klimakonventionen und Umweltgipfeln. Am Ende des nächsten Jahrhunderts wird die globale Durchschnittstemperatur, wenn alles weitergeht wie bisher, um 2,1 bis 4,5 Grad Celsius höher liegen als in vorindustrieller Zeit.
Neu ist nur die gewachsene Verläßlichkeit der Klimavorhersagen. 24 Simulationen, ausgespuckt von den weltweit leistungsfähigsten Großrechnern, fanden Eingang in den zweiten Bericht des "Zwischenstaatlichen Uno-Gremiums zum Klimawandel". Vernünftige Zweifel, daß die weltweite Hitzewelle auf die Hyperaktivität einer wachsenden Menschheit zurückgeht, sind demnach nicht mehr erlaubt.
Entlastung ist nicht in Sicht. Der Pegel des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt unaufhörlich. Entwicklungsländer wie China oder Indien stillen ihren gewaltigen Nachholbedarf an Energie durch den Einsatz fossiler Brennstoffe. Die Mehrzahl der Industriestaaten wird nicht einmal das auf dem Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro feierlich abgegebene Versprechen einlösen, ihre CO2-Emissionen bis zur Jahrtausendwende auf dem Wert von 1990 einzufrieren.
Auch Deutschland hat seine öffentlichkeitswirksam herausgestellte Vorreiterrolle faktisch aufgegeben. Noch Anfang April, auf der Klimakonferenz in Berlin, hatte Helmut Kohl verkündet, Deutschland werde bei den CO2-Emissionen mit einer Reduktion von 25 Prozent bis zum Jahr 2005 vorpreschen. Eine neue Studie der Baseler Prognos AG kommt dagegen zum Schluß, der nationale Kohlendioxid-Ausstoß werde sich gerade einmal um 10,5 Prozent verringern - und das fast ausschließlich infolge des industriellen Zusammenbruchs in der früheren DDR.
Zwar zweifelt niemand mehr öffentlich: Über kurz oder lang müssen die unerschöpflichen Energieträger Wasser, Wind und Sonne die Klimakiller Kohle und Öl und die Risikotechnologie Atomenergie als Basis der Energieversorgung ablösen.
Gestritten wird nicht mehr über das Ob einer solaren Energiewirtschaft, _(* Greenpeace-Haus im Hamburger ) _(Hafen. )
sondern über das Wie - und vor allem das Wann. Für Hermann Scheer, den Bonner SPD-Abgeordneten und unermüdlichen Vorkämpfer einer "Sonnenstrategie", dauert die Zeit des Zauderns schon viel zu lang.
Deutschland und Europa, warnt Scheer, sind drauf und dran, den Start in das vielleicht größte Technologiegeschäft des kommenden Jahrhunderts zu verpassen. Angesichts der "strategischen Export-Offensive" der USA und Japans stehe Europa vor einer klaren Alternative: "Durchstarten oder einpacken".
Bis heute stammen gerade 1,4 Prozent des deutschen Primärenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen. Beim Strom sind es 4,7 Prozent, wozu fast 5000 Wasserkraftwerke im Lande mehr als vier Fünftel beisteuern.
Kläglich ist besonders der Stand der Photovoltaik (PV), also der direkten Umwandlung des Sonnenlichts in Strom. Im ganzen Jahr 1994 speisten die bläulich schimmernden Siliziumzellen vier Millionen Kilowattstunden Sonnenenergie ins Netz. Das Atomkraftwerk Brokdorf schafft diese Energiemenge in drei Stunden.
Die Stromwirtschaft tut fast nichts dafür, daß sich daran etwas ändert - aber manches dafür, daß es so bleibt. "Nur wer im Auto sitzt, kann bremsen", meint Scheer. Deshalb hätten sich die Großen der Strombranche in den vergangenen Jahren systematisch bei den Photovoltaik-Herstellern eingekauft, nur um dann die Produktion ins Ausland zu verlegen.
Den Wegbereiter beim Exodus der Modulbauer machte Siemens Solar. Schon vor fünf Jahren übernahm die gemeinsame Tochter des Münchner Weltkonzerns und des bayerischen Strommonopolisten Bayernwerk den US-Hersteller Arco Solar im kalifornischen Camarillo und stieg damit zum weltweit größten Photovoltaik-Anbieter auf.
In diesen Wochen wird der letzte nennenswerte Hersteller von PV-Modulen, die Angewandte Solarenergie (ASE) GmbH in Wedel bei Hamburg, eine Tochter des Stromriesen RWE und der Dasa, die Modulproduktion in Deutschland einstellen. Zurück bleiben zwei Pilotanlagen und eine kleine Produktionsstätte für Sondermodule für die Raumfahrt in Heilbronn.
Zuvor hatten ASE und ihre Vorläufer 380 Millionen Mark Forschungsförderung kassiert, Siemens und Siemens Solar immerhin 117 Millionen. "Bei uns", spottet ein Solartechniker, "wird eben so lange an neuen Technologien geforscht, bis sie reif sind für die Produktion im Ausland."
Deutschland ist damit paradoxerweise im Begriff, aus einem gerade anfahrenden Zug auszusteigen. Hatte die Stromwirtschaft Sonne, Wind und Wasser in der Vergangenheit gern als kleinen "additiven" Posten in der Energiebilanz abgetan, so werden die Perspektiven der Photovoltaik inzwischen wesentlich optimistischer eingeschätzt.
Inzwischen gilt die Photovoltaik nicht mehr nur für den sogenannten Inselbetrieb fernab vom Netz - zur Versorgung von Notrufsäulen, Parkplatzautomaten oder abgelegenen Berghütten - oder für die sonnenverwöhnten und dünnbesiedelten Regionen der Tropen als wirtschaftlich attraktiv.
Auch die Klima-Enquetekommission des Deutschen Bundestags rechnete im letzten Jahr das Szenario einer Solar-Wasserstoffwirtschaft vor, die im Jahr 2050 zu über zwei Dritteln auf erneuerbaren Energien basiert. Systemanalytiker des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie ermitteln ein technisches Stromerzeugungspotential für Wind, Wasser und Photovoltaik von rund 250 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr - etwa die Hälfte der aktuellen Nettostromproduktion in Deutschland.
Der oft als Gegenargument bemühte hohe Flächenbedarf ist kein wirkliches Hindernis. Inzwischen besteht weitgehend Einigkeit darüber, daß die vorhandenen, sonnengünstig ausgerichteten Dach- und Fassadenflächen ausreichen, den gesamten deutschen Strombedarf mit PV-Energien zu befriedigen.
Die größte Hürde für die sanften Energien bleibt vielmehr ihr hoher Preis. Sie müssen sich durchsetzen gegen eine seit dem Zweiten Weltkrieg perfekt ausgebaute Energie-Infrastruktur, gegen Energieträger, deren Umweltkosten nicht in ihrem Preis auftauchen, und gegen erhebliche Überkapazitäten der Stromindustrie, die aufgrund von Fehlprognosen in den siebziger Jahren aufgebaut wurden.
Deshalb sperren sich die Stromkonzerne gegen die Einsicht, daß inzwischen neben der Wasserkraft auch andere regenerative Energien an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit stehen - so die Strom- oder Wärmeproduktion aus Biogas, Holz und Stroh oder aus solarthermischen Anlagen zur Warmwasserversorgung. Eine CO2-Steuer, die fossile Energieträger verteuern würde, könnte den entscheidenden Kick in Richtung Konkurrenzfähigkeit bedeuten.
Ein Beispiel, wie schnell so etwas gehen kann, existiert bereits: Seit der Bundestag die öffentlichen Stromversorger mit dem 1991 in Kraft getretenen "Stromeinspeisungsgesetz" dazu verpflichtete, erheblich höhere Kilowattstunden-Preise _(* Zur Stromversorgung eines Camps ) _(der "Ärzte ohne Grenzen". )
an private "Netzeinspeiser" zu zahlen, boomt die Windenergie in Deutschland.
Seither interessieren sich nicht mehr nur gutbetuchte Öko-Aktivisten für die schlanken Windmühlen an der Küste, sondern auch Kleinbauern und Abschreibungskünstler. Die Folge: Jedes Jahr verdoppelt sich die installierte Leistung der Windräder. Zum Jahresende wird sie die 1000-Megawatt-Marke überschritten haben.
Einzig die Photovoltaik ist nach wie vor fünf- bis achtmal teurer als konventionell erzeugter Strom. Der meistgenannte Preis für die Kilowattstunde Strom vom heimischen Eigenheimdach liegt bei zwei Mark. Ein 1994 im spanischen Toledo errichtetes Ein-Megawatt-Solarkraftwerk liefert die Kilowattstunde für umgerechnet 60 Pfennig.
Doch auch damit liegt der Preis des Solarstroms noch weit über dem des Kohle- oder Atomstroms. Kostensenkungen um einen Faktor zwei oder drei verspricht erst der Übergang in die automatisierte Massenherstellung der PV-Module.
Bis eine solche Fabrik gebaut wird, bleiben die Preise hoch. Weil die Preise hoch bleiben, stockt der Absatz. Weil der Absatz nicht gesichert ist, wagt kein Hersteller den Sprung in die Massenproduktion. Das Ergebnis dieses Teufelskreises ist eine zwar langsam wachsende, aber energiewirtschaftlich und ökologisch bedeutungslose Weltjahresproduktion von PV-Modulen mit einer Gesamtleistung von etwa 70 Megawatt im letzten Jahr.
An Ratschlägen, wie die Misere überwunden werden kann, herrscht kein Mangel. "Doch egal, was wir vorschlagen", empört sich Scheer, "die Antwort ist seit Jahren immer dieselbe: so nicht und jetzt nicht." Beispiele: *___Im Bundestag verlangte die bündnisgrüne Fraktion ____bei den Haushaltsberatungen im November einen ____zusätzlichen Ausgabenposten - Volumen: 450 Millionen ____Mark, verteilt über fünf Jahre, Titel: "Förderung der ____großtechnischen Herstellung von Photovoltaik-Anlagen in ____Ostdeutschland". Die Bundestagsmehrheit winkte ab. *___In diesen Tagen bringt die sozialdemokratische ____Opposition ihre Idee eines 100 000-Dächer-Programms in ____den Bundestag ein. Es soll Solarpionieren den Kauf von ____PV-Modulen für das Eigenheim und der Industrie die ____Massenfertigung erleichtern. Geschätzte Kosten: 1,5 ____Milliarden Mark. Durchsetzungschance: nahe Null.
Sven Teske, Solarexperte bei Greenpeace in Hamburg, mag nach dem Exodus der von der Stromwirtschaft beherrschten Photovoltaik-Hersteller nicht mehr an deren guten Willen glauben. Von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik in München ließen sich die Öko-Aktivisten deshalb die Investitionskosten für eine Solarfabrik zur Serienfertigung privater Dachmodule ausrechnen. Die sollen zwei Kilowatt leisten, den halben Strombedarf eines Vierpersonenhaushalts decken, 25 300 Mark kosten und damit rund 40 Prozent preiswerter ausfallen als frühere Anlagen. Innerhalb weniger Wochen meldeten sich daraufhin über 1200 Kaufinteressenten.
Auch als das niedersächsische Wirtschaftsministerium 1994 ein Zehn-Millionen-Mark-Programm für private PV-Anlagen auflegte, war der Fördertopf binnen weniger Monate leer. Von 800 Antragstellern kamen nur 200 bis 300 zum Zuge. "Wir brauchen Zeit zum Luftholen", stöhnte ein Sprecher, "mit einer solchen Nachfrage haben wir nicht gerechnet."
Teske sieht darin Beweise, daß es gerade in Deutschland einen Markt gibt, der nur darauf wartet, bedient zu werden. Greenpeace will sich nun mit seinem "Konzept für die Solarfabrik ''96" auf die Suche nach einem Investor begeben. "Wir können", meint Teske, "die Fabrik schließlich nicht auch noch selbst bauen."
Doch während etwa in den USA der Gaskonzern Enron gemeinsam mit dem Ölriesen Amoco gerade den Bau eines 100-MW-Photovoltaik-Kraftwerks in der Wüste Nevadas plant, schreckt in Deutschland ausgerechnet der dynamische Wettlauf der Forschungslabors die Zauderer (siehe Kasten Seite 160).
"Wer zuerst springt, verliert", lautet das Standard-Argument. Denn die jetzt verfügbare Technik sei in 10 oder 20 Jahren bereits überholt. "Hätten die Bahnpioniere Anfang des 19. Jahrhunderts auf die Elektrolok gewartet", kontert Scheer, "gäbe es bis heute keine Eisenbahn."
Klaus Peter Hanke, Geschäftsführer des Instituts für Angewandte Photovoltaik in Gelsenkirchen, macht vor allem die Politik verantwortlich für die Stagnation. "Als es darum ging, die Kernkraft zu etablieren", klagt er, "wurden in Karlsruhe und Jülich gleich zwei riesige Kernforschungszentren aus dem Boden gestampft." Eine ähnliche Entscheidung für die Sonnenenergie gibt es bis heute nicht.
Statt dessen verweist Zukunftsminister Rüttgers (CDU) auf die Förderung der sieben im bundesweiten "Forschungsverbund Sonnenenergie" zusammengeschlossenen Institute. Die zur Verfügung stehenden Mittel allerdings strich der Bonner Kassenwart Theo Waigel (CSU) rigoros zusammen, nachdem 1994 das photovoltaische 1000-Dächer-Programm auslief.
Zudem mangelt es längst nicht mehr nur an Forschung und Entwicklung. Die Grünen befürchten gar eine "Forschungshalde", auf der sich Ideen stapeln, die im Labor lagern, bis sie überholt sind.
Erforderlich wäre ein gezieltes Markteinführungsprogramm. Ein Konzept dafür glaubt der pensionierte Bundeswehr-Offizier Wolf von Fabeck gefunden zu haben. Mit kämpferischer Zähigkeit verficht der Geschäftsführer des in Aachen ansässigen Solarenergie-Fördervereins seit 1989 eine "kostendeckende Vergütung" von Solarstrom.
Finanziell in Anspruch genommen werden nach dem "Aachener Modell" weder die öffentlichen Kassen noch die Stromkonzerne. Zahlen sollen die Stromkunden. Der zuständige öffentliche Stromversorger vergütet den privaten Betreibern von Solarstromanlagen kostendeckend jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde. Anschließend legt das Energieunternehmen die Mehrkosten für den klimaschonend erzeugten Strom auf alle seine Kunden um.
Inzwischen schlossen sich bundesweit 9 Gemeinden dem Aachener Modell an, über 30 weitere Kommunalparlamente wollen folgen. Auch viele Wissenschaftler plädieren für diese Lösung. Sie könne den herbeigesehnten "selbsttragenden Markt" und damit den Einstieg in die Massenproduktion bewirken, so wie das Stromeinspeisungsgesetz vor Jahren der Windindustrie aus den Startlöchern half.
In Nordrhein-Westfalen unterstützt die rot-grüne Landesregierung das Modell. Und selbst im Bonner Forschungsministerium signalisieren Beamte inzwischen unverhohlen Sympathie für den Vorschlag aus Aachen.
Doch je erfolgreicher die Idee um sich greift, desto heftiger fühlen sich die öffentlichen Energieversorger herausgefordert. Erbittert bekämpften sie schon das bundesweit geltende Stromeinspeisungsgesetz; das Aachener Modell fürchten sie jetzt als den Anfang vom Ende ihrer Gebietsmonopole.
Deshalb brandmarken die Stromkonzerne, unterstützt vom Bonner Wirtschaftsministerium, das Aachener Modell als wettbewerbsverzerrende Subvention und weitere "Sonderlast" für die deutsche Wirtschaft.
Ein absurdes Argument, denn schon in zwei Wochen, mit Beginn des Jahres 1996, werden die Strompreise in Westdeutschland einen historischen Tiefpunkt erreichen. Dann läuft der "Kohlepfennig" zur Subvention der heimischen Steinkohle aus. Die Stromrechnungen in den alten Ländern sinken durchschnittlich um 8,5 Prozent.
Nach zehnjähriger Diskussion über eine aus umwelt- und klimapolitischen Gründen wünschenswerte Anhebung der Energiepreise passiert nun erst einmal das Gegenteil: Strom wird billiger. Auch eine "kostendeckende Vergütung" des Solarstroms würde daran nichts ändern. Die Regelung in Nordrhein-Westfalen etwa begrenzt den Preisaufschlag für teuren PV-Strom auf maximal ein Prozent. _(* Bei ASE in Hamburg. )
Der Widerstand gegen den Einstieg in eine der vielversprechendsten Zukunftstechnologien ist dabei keine deutsche Spezialität. Auch in Brüssel strich die Europäische Kommission Forschungsgelder für erneuerbare Energien zusammen, die von ihr selbst bestellte Experten zuvor ohne Wenn und Aber befürwortet hatten.
Als sich die zuständigen Beamten der Generaldirektion Wissenschaft weigerten, das Votum der Fachleute nachträglich zu manipulieren, stufte der italienische Direktor für Energieforschung, Ezio Andreta, eigenhändig die Förderungswürdigkeit der Photovoltaik-Programme herab.
Anträge mit einem Volumen von rund 30 Millionen Ecu (60 Millionen Mark) fielen Andretas Sondereinsatz zum Opfer. Und als eine Gruppe von EU-Parlamentariern unter Führung der Abgeordneten Hiltrud Breyer (Bündnis 90/Grüne) mit dem Skandal an die Öffentlichkeit ging, reagierte Brüssel nur mit einer offiziellen Untersuchung der Frage, wie die nachträglichen Antragsmanipulationen an die Öffentlichkeit gelangen konnten.
Als undichte Stelle verdächtigt wird der deutsche Leiter des zuständigen Referats "Erneuerbare Energien", Wolfgang Palz. Palz wurde vorläufig versetzt, sein Vorgesetzter Andreta blieb an seinem Platz.
Ende November trafen sich in Venedig Fachleute aus ganz Europa zu einer Konferenz über erneuerbare Energien. Der Stuhl des Konferenzdirektors blieb verwaist. Wolfgang Palz konnte nicht anreisen: Ihm war die Dienstreisegenehmigung versagt geblieben. Y
Nach jahrelangem Streit um eine Energiesteuer wird der Strom billiger
* Greenpeace-Haus im Hamburger Hafen. * Zur Stromversorgung eines Camps der "Ärzte ohne Grenzen". * Bei ASE in Hamburg.

DER SPIEGEL 51/1995
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