18.12.1995

ComicDepressiver Eisenherz

Vor Zeiten war der edle Jüngling stets heiteren Sinnes. Gutgelaunt zog er mit seinem "singenden Schwert" in die Schlacht gegen die Feinde des Königs Arthur. So wollte es der amerikanische Comic-Zeichner Hal Foster, der den Prinzen Eisenherz 1937 in die Welt gesetzt hatte, und auch bei seinem Nachfolger John Cullen Murphy lächelte der Prinz sonnig unter seinem Pagen-Pony. Doch nun ist alle Lebensfreude aus dem Strichmännchen gewichen: Im vierbändigen Comic-Epos "Excalibur, das Schwert im Stein" (Carlsen Verlag, Hamburg, pro Band 14,90 Mark) ist der Ritter ein depressiver Rächer, der nach König Arthurs Tod wenigstens das magische Schwert retten muß. Das neue Zeichner-Team hat die Story brutal modernisiert - die Artus-Sippe schlachtet sich jetzt gegenseitig ab.

DER SPIEGEL 51/1995
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