03.01.1994

Hausmitteilung Betr.: Waldsterben

Umweltpolitik, vor zwei Jahrzehnten fast noch ein Fremdwort, ist mittlerweile Gegenstand der Geschichtsschreibung, und der SPIEGEL hat darin seinen Standort. Das jüngst im Beck Verlag erschienene "Jahrbuch Ökologie 1994" etwa kommt bei der Frage, wie die Klimaprobleme in der Bundesrepublik "zum Politikum" geworden sind, auf den SPIEGEL-Titel über die Folgen des sauren Regens ("Der Wald stirbt") aus dem Jahre 1981. Dieser Beitrag - Start einer dreiteiligen, später mit etlichen Umweltpreisen bedachten Serie - ist nach dem Urteil im Jahrbuch als die "Entdeckung des Waldsterbens" zu bewerten. Der Verfasser jener Serie, SPIEGEL-Ressortleiter Jochen Bölsche, hat zwölf Jahre danach gemeinsam mit der Kollegin Sylvia Schreiber abermals Ursachen und Ausmaß der inzwischen weithin verdrängten Naturkatastrophe recherchiert: Warum hält, trotz Entschwefelung und Katalysator, das Siechtum an? Schuld ist, so Bölsche, ein "bislang zu wenig beachteter Schadstoff", der "gleichsam ein zweites Waldsterben" bewirkt (Seite 38).

DER SPIEGEL 1/1994
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