05.07.1993

EnergieWeniger Atomstrom

Die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW), die bislang rund 74 Prozent ihres Stroms in Atomkraftwerken produzieren, werden voraussichtlich ab 1998 den größten Beitrag aller deutschen Versorgungsunternehmen zur Nutzung von regenerativer Energie leisten. Bis zu 600 Megawatt Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken wollen die HEW über ein 540 Kilometer langes Seekabel (Kosten: rund eine Milliarde Mark) importieren. Einen entsprechenden Vertrag haben die Hanseaten vergangene Woche abgeschlossen. Spätestens im Jahr 2000, so rechnen HEW-Experten, kann dann der atomare Schrottreaktor im holsteinischen Brunsbüttel, der seit August 1992 wegen Rissen in Rohrleitungen abgeschaltet ist, endgültig vom Netz genommen werden.

DER SPIEGEL 27/1993
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