05.07.1993

Andras Szilagyi,

46, Mitarbeiter der Budapest Galeria, macht sich verdient um die künstlerischen Hinterlassenschaften aus 40 Jahren Sozialismus in der ungarischen Hauptstadt. Szilagyi sammelt Statuen des sozialistischen Realismus, von denen es rund 300 in Budapest gibt, und stellt sie in einem Skulpturenpark vor den Toren der Stadt auf. Neben Marx und Engels oder Lenin fand jetzt auch die monumentale Figur des sowjetischen Soldaten, der die immerwährende ungarisch-sowjetische Freundschaft beschwört, einen Platz auf dem Gelände (Foto). Der Skulpturenpark, so Szilagyi, sei kein "Ort der Schande, sondern der Erinnerung". Die Kosten der Umsiedlungsaktion sind erheblich: über eine Million Mark.

DER SPIEGEL 27/1993
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