05.07.1993

Manfred Rexin,

58, Rundfunkjournalist in Berlin, möchte kein Chef werden. Derzeit Leiter der Rias-Hauptabteilung Kultur und Zeitgeschichte, nannten ihn Branchendienste, etwa die Funk-Korrespondenz, als möglichen Kandidaten für das Amt des Funkhausleiters im künftigen "Nationalen Hörfunk", der den Berliner Rias, den DS-Kultur (ein Überbleibsel des ehemaligen DDR-Rundfunks) und den Kölner Deutschlandfunk vereinigen soll. Dazu ziehen 100 Angestellte von Berlin nach Köln um, von den fast 1000 Mitarbeitern der Rundfunkanstalten wird jeder vierte zur Deutschen Welle abgeschoben, ein Kampf um Planstellen ist angesagt. Verweigerer Rexin: "Es mangelt mir an der notwendigen Unbarmherzigkeit im Umgang mit Menschen."

DER SPIEGEL 27/1993
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