19.07.1993

Jürgen Binder,

51, Rechtsanwalt aus Düsseldorf, will Augen, Ohren und andere Sinnesorgane seiner Mitmenschen schulen. Mit einem sogenannten Erfahrungsfeld gastieren der Jurist und sein "Verein zur Entfaltung der Sinne GmbH" zur Zeit im Münchner Luitpoldpark. Der Parcours umfaßt 60 "Erlebnisstationen", an denen sich die Besucher "wieder finden sollen", wie Binder sagt. Dazu dienen barfüßige Gänge über spitze Steine, optische Spielereien oder der "Summ-Stein", der die Frequenzen der Stimme auf den Körper weitergibt. Die meisten Menschen, so Binder, seien "komplett überrascht, was sie an ureigensten Dingen verlernt" hätten. Bei seinen Kollegen hat Binder mit seinen Sinnesübungen bisher allerdings keinen Erfolg gehabt - "obwohl es die kopflastigen Juristen besonders nötig hätten".

DER SPIEGEL 29/1993
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 29/1993
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Jürgen Binder,

  • Drohkulisse in Shenzhen: Was bedeuten die Militärfahrzeuge an der Grenze zu Hongkong?
  • Trumps Interesse an Grönland: US-Präsident erntet Spott
  • Roboter im All: Russland schickt Humanoiden zur ISS
  • Kalbender Gletscher: Gefährliche Überraschung beim Kajak-Ausflug