04.10.1993

Heinz Suhr,

42, Pressesprecher der Bundestagsgruppe Bündnis 90/Grüne, hat einen neuen Weg zur Finanzierung des Wahlkampfs der Grünen gefunden. Auf einer Reise durch die Vereinigten Staaten stieß der Grüne auf einen Foto-Automaten, der auf Wunsch Fotomontagen mit Berühmtheiten anfertigt. So ließ sich Suhr zwischen den eingeblendeten Köpfen von US-Präsident Bill Clinton und dessen Vize Al Gore ablichten. Nun will der Sprecher einen ähnlichen Selbstdarstellungsapparat im Bonner Regierungsviertel aufstellen. Die Anhänger Kohls, Scharpings oder Kinkels könnten sich dann für fünf Mark wahlweise mit ihrem jeweiligen Idol fotografieren lassen. Der erhoffte Überschuß käme der Wahlkampfkasse der Grünen zugute. Auf eine Einblendung eines bekannten Grünen will Suhr verzichten: "Bei uns gibt es keinen Personenkult."

DER SPIEGEL 40/1993
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