05.09.1994

IndianerTanz mit der Maus

Ein schlechtes Gewissen ist ein unsanftes Ruhekissen. Kevin Costner, 39, der 1990 mit seinem Indianer-Epos "Der mit dem Wolf tanzt" an den Kinokassen absahnte und wegen mancherlei geschichtlicher Unebenheiten seines Werks gerügt wurde, versprach den Nachkommen der amerikanischen Ureinwohner damals historische Gerechtigkeit. Am 10. Oktober kommt nun "Die Geschichte der Indianer - 500 Nations" auf den deutschen Heimvideo-Markt. Für 259 Mark können Indianer-Freaks die acht Kassetten im telefonischen Direktvertrieb (0180-5252502) ordern. Den Amerikanern wird das weitausholende Nachhilfewerk erst später im TV vorgesetzt. Die Serie dokumentiert die Entstehung und Vernichtung jahrtausendealter Indianerkulturen von der Arktis bis zu den mexikanischen Mayas. Produzent Costner, der die Folgen moderiert, setzte für sein Historien-Panorama modernste Computer-Technik ein: Es sei, sagt er, "zum erstenmal" gelungen, "die Welt der alten Indianervölker auf dem Bildschirm wiedererstehen zu lassen". Der mit der Maus tanzt.

DER SPIEGEL 36/1994
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Indianer:
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