07.12.1992

Der Riese IBM

steckt in einer Krise. Zum erstenmal in der Firmengeschichte macht der US-Multi Verluste. Die einst stolzen Marktanteile des Branchenführers verfallen, der Umsatz stagniert bei 65 Milliarden Dollar. Als erstes verordnete IBM-Chef John Akers dem Unternehmen eine Schrumpfkur. Gut ein Viertel der Belegschaft verließ die Firma. Nun sollen die Regeln der Marktwirtschaft umgesetzt werden: Das Mammutunternehmen wird in etwa ein Dutzend Bereiche mit einem großen Maß an Eigenverantwortung aufgeteilt. Schafft der Gigant die Wende? Sind die deutschen IBM-Fabriken noch zu halten, wenn die Produktionsstätten streng nach ökonomischen Kriterien ausgewählt werden? Für den deutschen IBM-Chef Hans-Olaf Henkel, 52, der als erster Deutscher in die Konzernspitze berufen wurde, ist der Konkurrenzkampf ein Langstreckenrennen, und da "haben wir erst ein paar Runden zurückgelegt".

DER SPIEGEL 50/1992
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