21.12.1992

Jean-Pierre Hartmann,

50 (Foto), französischer Ingenieur mit künstlerischen Ambitionen, gestaltet Weihnachtsgeschenke für Leute, die schon alles haben. Zusammen mit seiner Frau, einer Bildhauerin, entwirft und baut der Technik-Künstler phantastische spielzeugähnliche Objekte, die erfreulich nutzlos sind. "Spielzeug-Skulpturen" nennt das Künstlerpaar seine Kreationen, an denen es nicht selten ein ganzes Jahr bastelt. So entstand etwa ein mit Elektronik vollgestopftes futuristisches Fluggerät namens "Insel der Spielzeuge". Ins vergangene Jahrhundert weist ein bizarres Riesenrad. Und von Jules Vernescher Zukunftsromantik kündet ein neonbeleuchteter Raddampfer, gespickt mit Ruderblättern, dessen bewegliche Teile per Computerprogramm koordiniert werden: das "Raumschiff des Weihnachtsmanns" (Foto). Die Kunden kommen aus Japan und den USA. Über Preise redet das Künstlerpaar nur äußerst diskret: "Es ist klar, daß ein Objekt, in das wir 5000 Arbeitsstunden stecken, seinen Preis hat."

DER SPIEGEL 52/1992
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