21.12.1992

Dieter Rogalla,

65, SPD-Mitglied des Europäischen Parlaments und unermüdlicher Verfechter eines grenzenlosen Europa, plant eine gezielte Attacke auf das insulare Gemüt der tierliebenden Briten. In der Silvesternacht wollen Rogalla und andere Europaparlamentarier auf der Fähre zwischen dem französischen Calais und dem britischen Dover nicht nur den Beginn des neuen Jahres mit Champagner begießen, sondern auch die von Januar 1993 an geltende Freizügigkeit mit einem kontrollfreien Landgang feiern. Mit von der Partie ist Rogallas Hund, ein Irish Setter namens Passat, den er auch mit an Land nehmen will, um gegen die britischen Quarantäne-Bestimmungen zu protestieren: "Das Tier sehnt sich schon seit langem danach, Großbritannien ebenso besuchen zu können wie ich."

DER SPIEGEL 52/1992
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