Ein Blog für den SPIEGEL

Von Georg Mascolo

Heute startet das SPIEGELblog. SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo über das neue Format, mit dem die Magazin-Redaktion Einblicke in ihre Arbeit geben und auf aktuelle Debatten reagieren will.

Foto: Marcus Brandt/ dpa

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

willkommen beim neuen SPIEGEL-Redaktionsblog, schön, dass Sie hier vorbeischauen!

Mit dem SPIEGELBlog wollen wir Ihnen Einblicke in die Arbeit der rund 200 schreibenden SPIEGEL-Redakteure, 87 Dokumentationsjournalisten und der weiteren Verlagsabteilungen liefern, die allwöchentlich für Sie an der nächsten Magazin-Ausgabe arbeiten.

Der Wunsch danach, hinter die Kulissen zu blicken, die Köpfe hinter den Autorenzeilen kennenzulernen, ist groß: Das merken wir unter anderem am Interesse an Redaktionsführungen und bei den diversen SPIEGEL-Veranstaltungsreihen wie "Der Montag an der Spitze" und den SPIEGEL-Gesprächen an Universitäten.

Und die Arbeit von uns Journalisten endet längst nicht mehr mit der Publikation dessen, was wir recherchiert haben. Wir wollen deshalb hier am Gespräch über unsere Arbeit teilnehmen - etwa indem wir über den Ablauf, aber auch die Folgen und Auswirkungen von SPIEGEL-Recherchen berichten.

Die Debatte über unsere Arbeit findet heute häufig im Internet statt. Es ist der Ort, an dem unsere Geschichten der aktuellen Ausgabe zuerst aufgegriffen, analysiert und kommentiert werden. Betroffene melden sich zu Wort, Blogger sezieren Thesen und Argumente, Leserinnen und Leser loben und kritisieren unsere Geschichten.

Das ist Medienalltag und Ausdruck einer skeptischen und kritischen Öffentlichkeit, die auch von der skeptischen und kritischen publizistischen Haltung des SPIEGEL geprägt wurde. Wir wollen mit diesem Redaktionsblog Teil dieser Konversation sein und freuen uns auf interessantes und konstruktives Feedback - von nun an auch hier, im SPIEGELblog.

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