07.09.2006

HAUSMITTEILUNG

Fünf Jahre ist es her, dass Mohammed Atta und seine Gefolgsleute mit entführten Flugzeugen Amerika angriffen. In New York stürzten die Twin Towers ein, in Washington brannte das Pentagon. Fast 3000 Menschen starben. Die Welt war nicht mehr, wie sie vorher war. Vor allem nicht für diejenigen, die sich gerade noch vor Flammen, Trümmern und giftigen Staubwolken in Sicherheit bringen konnten. Aber auch wer später half, in den Überresten der Hochhäuser nach Verschütteten zu suchen, bekommt die Bilder nicht aus dem Kopf. Redakteure und Reporter des SPIEGEL sprachen mit Helfern und Davongekommenen über ihr Leben danach. Markus Feldenkirchen besuchte eine gebürtige Deutsche, die bei den Bergungsarbeiten auf Ground Zero dabei war. Alexander Osang traf sich noch einmal mit Männern und Frauen, die am 11. September 2001 zusammen mit ihm in einem Keller Zuflucht gefunden hatten. Und Frank Hornig befragte Menschen, die aus den einstürzenden Twin Towers entkommen konnten. Reste der Treppe, über die sie damals ins Freie und damit zurück ins Leben gelangten, stehen noch heute. Die Überlebenden wollen die Stufen als nationales Denkmal erhalten. "Keiner von ihnen", so Hornig, "kann verstehen, dass die Ruine womöglich einem neuen Hochhaus weichen soll."

SPIEGEL SPECIAL 6/2006
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