26.06.2007

ALTE UND NEUE MEDIENGlobaler Pokertisch

Viele Technologien, die sich bislang getrennt entwickelt haben, verschmelzen miteinander: Fernsehen, Computer, Musik, Mobiltelefon, Navigation. Dadurch werden die Karten neu verteilt - Computerhersteller konkurrieren mit Musik-Labels, Handy-Firmen und Suchmaschinen.
Las Vegas ist kalkulierter Wahnsinn. Neonglitzernder, schriller und lauter ist wohl kein Ort in den USA. Wer sich in dem ganzjährig rund um die Uhr geöffneten Zockerparadies Gehör verschaffen will, muss dick auftragen - und das hat Robert Iger gelernt. Der Mann ist Chef der Walt Disney Company und damit Boss eines internationalen Medienimperiums, das von Donald Duck bis zum Kinoknüller "Fluch der Karibik" reicht.
Locker und selbstbewusst schlendert Iger an diesem Montag im Januar 2007 auf die Bühne des fußballplatzgroßen Konferenzsaals im fünften Stock des Casino-Komplexes The Venetian. Mehr als 3000 Vertreter der Medien-, Computer- und Telekommunikationsbranche sind im Saal vor ihm versammelt, und Iger tut, was alle hier nach Kräften tun: Er lobt sich selbst.
Fernsehen, Kino, Musik, Broadway-Shows - überall sei sein Konzern Nummer eins, prahlt Iger. Und das sei gerade jetzt besonders wichtig, denn: "Wir haben es derzeit mit einer Medienexplosion zu tun!" Eine Explosion, die die gesamte Elektronikbranche erschüttert, eine Art Kernschmelze, in der Filmkonzerne mit Computerherstellern konkurrieren, Suchmaschinen gegen Handy-Hersteller antreten und Telefoniefirmen mit Hollywood kungeln.
Der Ort, an dem diese neue, verwirrende Medienwelt verkündet wurde, war symbolträchtig: Das Venetian ist eines der größten Casinos am Ort, eine Spaßmaschine mit über 4000 Suiten, Dutzenden Luxusboutiquen und Spielhallen. Horden enthemmter Bürohengste ziehen hier Tag und Nacht durch eine billige Kulissenwelt, die der Lagunenstadt in Italiens Norden nachempfunden ist, Markusplatz, Rialtobrücke und nachgebaute Statuen inklusive. Aufgetakelte Provinzschönheiten stopfen Dollar-Noten in Slotmaschinen, umgeben von aufdringlichen Jackpot-Fanfaren - ein surreales Gemenge aus Amüsierwilligen und der ewigen Sehnsucht nach dem großen Geld.
Iger passt gut hierher, mit Kunstwelten kennt er sich aus, schließlich herrscht er auch über fünf Disney-Freizeitparks mit all ihren Eiffelturm- und Neuschwanstein-Attrappen. Der Mann aus Hollywood war einer der Hauptredner bei der alljährlichen Consumer Electronics Show (CES), die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feierte - und zugleich ihren rasanten Aufstieg, der symbolhaft ist für die alle Grenzen sprengende Entwicklung ihrer Branchen.
Die Messe begann einst als eher spröde Produktschau für "braune Ware" wie Röhrenfernseher und Plattenspieler. Und selbst noch vor fünf Jahren hätte sich einer wie der Chef der Walt Disney Company niemals hierher verirrt. Damals verschanzte sich Hollywood noch gegen die bedrohliche Welt des Internets mit all seinen kriminellen Produktpiraten.
Vorbei. Vergessen. Auch die Filmbranche kann die digitale Revolution nicht länger ignorieren - Igers Vortrag kannte denn auch nur ein Thema: das hemmungslose Verschmelzen von Computer, Internet, Kino, Fernsehen, Handy und einer Handvoll weiterer Geräte. Diese Totalkonvergenz ist es, die Iger meint, wenn er von einer Explosion spricht - einer Art Urknall, aus dem ein neues Unterhaltungsuniversum hervorgehen soll, das Kino, Musik und Spiele bald nicht mehr nur in jedes Wohnzimmer, sondern auch in jede Hosentasche zaubern wird.
Auch in den anderen Vorträgen ging es in diesem Jahr stets nur um das eine Ziel: jeden Inhalt, jederzeit, auf jedem Gerät. Die Zeiten, in denen man mit dem Fernseher nur fernsah, mit dem Handy nur telefonierte, mit der Spielkonsole nur spielte und dem MP3-Player nur Musik hörte, sind bald endgültig vorbei. Plötzlich finden sich Unternehmen, die ihre Waren bislang in getrennten Märkten und auf jeweils eigenen Geräten feilboten, gemeinsam an einem gigantischen, globalen, intermedialen Pokertisch wieder. Die Regeln des neuen Spiels heißen "Konvergenz" - und derzeit werden die Karten neu verteilt.
Auch der prominenteste Gast sortierte seine Karten neu, um beim Konvergenzpoker mitmischen zu können: Bill Gates, dem Gründer von Microsoft, ging es in seinem Vortrag zwar vorrangig darum, die Werbetrommel für das neue Betriebssystem Windows Vista und die Spielkonsole Xbox zu rühren.
Doch dann phantasierte auch er, der einst als einfacher Software-Zulieferer für die Rechnerfirma IBM begonnen hatte, von einer neuen Welt des totalvernetzten Alltags, der "Connected Experience". Dafür hatte Gates auf der Bühne eine Küchenzeile aufbauen lassen, die anhand von Einkäufen eigenständig Rezeptvorschläge macht. Dem bekennenden Nichtkocher Gates etwa verrät das System, sobald es Mehl in der Vorratskammer entdeckt, wie sich daraus Focaccia, ein italienisches Fladenbrot, backen lässt.
Auch eine zimmerfüllende Bildschirmtapete hatte Gates im Angebot. Dort könne Oma, wenn sie zu Besuch sei, jederzeit live verfolgen, wie es dem Hund gehe, den sie zu Hause gelassen habe. Bevor jemand fragen konnte, wer denn das Tier füttern solle während ihrer Abwesenheit, brandete schon hysterischer Applaus aus der Ecke der Microsoft-Mitarbeiter auf.
Ganz generell gilt inzwischen die CES, mehr als jede andere Messe weltweit, als Gradmesser der Computerbranche. Als sich 1967 erstmals die Technophilen des Landes zur CES versammelten, die damals noch in New York stattfand, spielte im Radio Jimi Hendrix; nur jeder sechste US-Haushalt besaß einen Farbfernseher; in einer durchschnittlichen Wohnung gab es lediglich 1,3 Apparate der Unterhaltungselektronik, meist Radios, das war 's. Heute sind es im Schnitt 25. Pro Sekunde werden weltweit 25 Handys verkauft, jeder dritte Erdenbürger telefoniert mittlerweile schon mobil.
Das Verschmelzen von Musik, Fernsehen, Telefon und Internet beschert der Branche wieder einen steilen Aufschwung nach einigen entbehrungsreichen Jahren, die dem Platzen der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende folgten. Seitdem fallen zur jährlichen CES-Show knapp 150 000 Interessierte in die Glücksspielstadt in der Wüste ein.
Nur einer fehlte in Las Vegas - und war gerade deshalb präsent. Wie in jedem der vergangenen Jahre horchten auch diesmal alle am Dienstag der CES-Woche auf, als Nachrichten aus dem knapp 700 Kilometer entfernten San Francisco auf den Blackberry-Smartphones eintrafen.
Dort hatte die konkurrierende Apple-Gemeinde wie gewohnt demonstrativ selbstbewusst zum Klassentreffen geladen. Höhepunkt der "Macworld" war, wie schon in den Vorjahren, die Rede des von vielen Mac-Fans geradezu kultisch verehrten Chefs Steve Jobs.
Der erfüllte die im Vorfeld durch absolute Geheimhaltung aufgeheizten Erwartungen denn auch souverän - mit dem ersten Apple-Handy iPhone, das den Trend der totalen digitalen Vermischung aller Medien eindrucksvoll bestätigt: Telefon, Musik- und Videoplayer, Digitalkamera, Navigationsgerät, Organizer, Internet-Browser: alles in einem schmalen Handschmeichler mit nur einer Taste.
Gewohnt unbescheiden sprach Jobs davon, sein iPhone werde das Telefonieren revolutionieren - Apple habe die Konkurrenz wie den Blackberry-Hersteller RIM damit um fünf Jahre abgehängt. Die Analysten zeigten sich spontan begeistert - seit dem sensationellen Erfolg des iPod trauen sie Apple fast alles zu.
Wer noch Zweifel hegte am Trend der Zeit, dem lieferte Apple mit einem symbolischen Schritt den Gegenbeweis: Das Unternehmen streicht im 31. Jahr seines Bestehens die Bezeichnung Computer aus dem Namen und heißt nur noch Apple Inc. In einer Zeit, in der alles mit allem verschmilzt, mag das Unternehmen mit dem Apfel-Logo nicht länger als reiner Computerhersteller gelten.
Doch neue Märkte bedeuten auch neue Konkurrenz. Plötzlich tritt Apple nicht nur wie bisher gegen Musikportale im Internet an mit seinem Dienst iTunes, sondern auch gegen die gesamte Handy-Branche.
Und die prescht in eine ähnliche Richtung. Nokia, der weltweit größte Handy-Hersteller, stellt etliche neue Musiktelefone vor, die genau wie das iPhone nebenher auch als mobiler Internet-Rechner funktionieren, aber in Sachen Konvergenz-Ganzheitlichkeit noch eins draufsetzen. Etliche neue Modelle verfügen nun auch über einen GPS-Empfänger, der die Hosentaschencomputer obendrein zu Navigationsgeräten mutieren lässt - ein Klick, und schon ortet sich das Handy selbst, zeigt den Standort auf einer Karte ein und lädt bei Bedarf neues Kartenmaterial per Funk aus dem Internet nach.
Durch die neuen Navigations-Handys will Nokia Marktanteile auf dem hart umkämpften Mobiltelefonmarkt erkämpfen - und verschiebt aber gleichzeitig auch die Kräfteverhältnisse auf dem Navigationsmarkt, der traditionell von GPS-Herstellern wie Magellan, TomTom oder Garmin dominiert wird. Die wiederum motzen ihre Streckenführungsgeräte zunehmend zu alleskönnerischen Alleinunterhaltern auf, mit Internet-Anschluss, MP3-Funktion und teilweise sogar integrierten Digitalkameras. Wer auf einem derartigen Multifunktionsgerät auf das selbstgemachte Foto der netten kleinen Pizzeria in Neapel klickt, wird automatisch per Navi dorthin geleitet - mit Musikuntermalung.
Die allgegenwärtige Explosion der Dienste, Medien und Märkte, von der Iger in Las Vegas sprach, bleibt dabei auch für die Inhalte nicht ohne Folgen. Das zeigte sich spätestens, als der Disney-Chef auf Riesenleinwänden den anstehenden Relaunch der Disney-Website mit ihren aufgemotzten Multimediafunktionen namens "Xtreme Digital" (XD) vorführte. Sie sollen die Zuschauer nicht einfach nur mit trockenen Filmdownloads locken. Hier wird der Serienfan in eine virtuelle Traumwelt eingesponnen, in der er Spiele, Gleichgesinnte und vor allem natürlich immer neue Disney-Produkte finden soll.
Ganz systematisch planen die Hollywood-Produzenten inzwischen bei neuen Projekten die Vermarktung quer über alle Medienkanäle mit ein. Der Erfolgsproduzent und CES-Besucher Jerry Bruckheimer flankierte seinen dritten Teil von "Fluch der Karibik" durch eine umfassende Multimedia-Kampagne. Der Film ist dabei lediglich das Flaggschiff einer ganzen Armada von Zusatzangeboten, wie etwa einer aufwendigen Neuauflage des gleichnamigen Computerspiels und einer eigenen Piratenwelt auf der neuen XD-Website. Dabei verwischen sich die Grenzen immer mehr: Schon heute gleichen einige Computerspiele in ihrer Ästhetik Animationsfilmen, und die Netzauftritte der Medienkonzerne enthalten immer mehr Bewegtbilder, interaktive Features und Spiele.
Aus deutscher Sicht hat das Zusammenwachsen der Medien und ihrer schicken Accessoires indes einen bitteren Beigeschmack - als Konsumenten mischen die Deutschen lustvoll mit, als Produzenten dagegen spielen sie kaum eine Rolle. Von den insgesamt 2700 Ausstellern stammten auf der diesjährigen CES lediglich 15 aus Deutschland. Und die modernen Radios, auf denen der Markenname Grundig steht, kommen nicht aus Deutschland, sondern vom aufstrebenden US-Hersteller Etón. Der hat vor 20 Jahren als amerikanischer Lizenznehmer für Grundig begonnen.
Wer hierzulande kann, springt eben mit Umweg über die USA auf die mächtige Konvergenzwelle auf. Marco Börries zum Beispiel, der bei der Suchmaschine Yahoo als "Executive Vice President Connected Life" für die neue Sparte Mobile Kommunikation verantwortlich ist.
Mitte der Achtziger war er mit seiner "Star"-Büro-Software aus Hamburg gegen den mächtigen Riesen Microsoft angetreten. Doch vor ein paar Jahren zog auch er mit seiner Familie nach Kalifornien. Als Topmanager bei Yahoo hat er nun den übermächtigen Gegner Google im Visier, dem er mit einer neuen Handy-Suchmaschine namens oneSearch ein Schnippchen schlagen will. Auch eine Navigationslösung ist mit im Paket - wodurch die Suchmaschine sich in einem unübersichtlichen Gestrüpp neuer Konkurrenten wiederfindet, die ebenfalls auf Navigation setzen, von Apple über TomTom bis Nokia.
Wohin genau die Reise geht, vermag kaum ein Konzernlenker derzeit zu prognostizieren. Doch immer wieder werden auch kritische Stimmen laut, die davor warnen, dass der völlig entfesselte Konkurrenzkampf um die kleinen, digitalen Alleskönnermaschinchen vor allem den globalen Riesenkonzernen nützt - und dass dabei Kundeninteressen und kleine Start-ups unter die Räder geraten könnten.
"Die Gesetzgebung macht es den großen Firmen viel zu einfach, kleine Erfinder mit Gerichtsprozessen zu ruinieren", beklagt Mitchell Stoltz, ein ernster junger Mann, der an einem der interessantesten Stände der ganzen Messe steht.
"Digital Freedom" steht auf einem großen Plakat. Hier gibt es kein einziges Produkt - nur hitzige Diskussionen zwischen Messebesuchern. Es geht um die Anliegen der Erfinder, der Entwickler und Kleinunternehmer, die das Vorpreschen der Unterhaltungskonzerne mit gemischten Gefühlen beobachten. Die Firma XM beispielsweise nimmt lokale Radioprogramme auf und überträgt sie per Satellit auch in entlegenste Regionen, wo die Kunden sie mit kleinen Satellitenradios empfangen und speichern können. Doch die Musikindustrie hat die Firma verklagt; ein milliardenschwerer Prozess droht nun den Musiksatelliten zum Absturz zu bringen.
So könnten neue Ideen leicht im Keim erstickt werden, warnt Stoltz: "Erst sogenannte Piraten wie Napster haben doch bewiesen, dass die Kunden Online-Musik haben wollen. Und nur dank dieses Wissens konnte Apple dann seinen legendären iPod entwickeln und damit eine ganze Branche erschaffen."
Auf den ersten Blick wirkt der Infostand wie von einer Graswurzelinitiative zusammengezimmert. Doch wer genau hinschaut, merkt, dass dahinter niemand anders steckt als der Veranstalter der CES selbst, die Consumer Electronics Association. Denn der Verband weiß: Nur in einem Klima, das Innovation zulässt, kann eine Messe wie die CES weiter florieren.
Die Realität allerdings sieht meist anders aus. Viele Aussteller pokern lieber um Marktanteile und blockieren damit sogar den Fortschritt. Eindrücklich zeigt dies zum Beispiel der seit mehr als einem Jahr schwelende Streit um das Speichermedium für hochauflösendes Fernsehen: Sony und einige Verbündete setzen dabei auf eine Technik namens Bluray-Disc, während Microsoft und Toshiba die konkurrierende HD-DVD pushen. Superscharfe Bilder liefern beide, nur kompatibel sind die Systeme nicht.
In weit entfernt liegenden Ecken des Ausstellungsgeländes hatten sich die beiden Lager verschanzt. Die HD-DVD-Lobby bezog ihr Quartier in einem schwarzen Container. Ihr Hauptargument: günstige Abspielgeräte und neuartige interaktive Anwendungen. Microsoft etwa vermarktet ein externes Laufwerk, das eigentlich für die Spielkonsole Xbox gedacht war, für unter 200 Euro - wenn es nicht wieder Lieferschwierigkeiten gibt. Derzeit sind rund 300 Filme in diesem Format erhältlich: Lara Croft, Harry Potter und King Kong kämpfen auf Seiten von HD-DVD.
In einer anderen Ecke der Halle wehen Piratenflaggen. Hier präsentiert sich das Blu-ray-Konsortium, das vor allem mit Piratenmotiven aus der Karibik wirbt. "Blu-ray ist einfach das bessere Format, wir haben mehr Speicherplatz", heißt es hier. "Der Sieg von Blu-ray ist nur eine Frage der Zeit." Tatsächlich lag Blu-ray mit einem Speicher von 50 Gigabyte bislang vorn. Doch nun kontert die HD-DVD-Fraktion: Auf der CES kündigte sie eine Scheibe mit noch mehr Platz für Daten an: 51 Gigabyte.
Leidtragende solcher eher lächerlichen Werbescharmützel sind die Konsumenten. Viele haben sich gerade ein teures, HD-fähiges TV-Gerät gekauft, um dann festzustellen, dass es hier bislang so gut wie gar kein hochauflösendes Fernsehen gibt. Also käme ein HD-Player wie gerufen, um wenigstens die Vorzüge des neuen Powerbildschirms ausreizen zu können. Nur: Welchem System gehört die Zukunft? Noch bieten nicht einmal alle Hollywood-Studios ihre Filme auf beiden Systemen an.
Wer im Format-Krieg gewinnt, ist offen. Wahrscheinlich ist es am Ende sogar eine völlig andere Technik. Eine nämlich bietet sich an - und zwar jene, die hinter so vielen Innovationen auf der CES steckt und der die große Integration aller Medienformen und Formate überhaupt erst zu verdanken ist: das Internet.
Denn auch hochauflösende Filme können längst über das Netz geliefert werden. Rund ein Dutzend Firmen mit Namen wie Joost, Babelgum, Skinkers oder Zattoo rangeln sich dabei um die besten Inhalte und verhandeln fieberhaft mit den ganz Großen wie BBC, Viacom - und natürlich auch Disney.
Vielleicht zeichnet sich damit bereits das große Thema der nächsten CES-Messen im Zockerparadies Las Vegas ab: der Niedergang der Speicher-Silberlinge. Der große Konvergenz-Poker geht in die nächste Runde. Nicht nur in Las Vegas. Sondern demnächst in beinahe jedem Wohnzimmer. MARCEL ROSENBACH, HILMAR SCHMUNDT

Gameboy, GPS & Co
Die Consumer Electronics Show (CES) findet jedes Jahr im Januar in Las Vegas statt und gilt als die weltweit wichtigste Leitmesse für Unterhaltungselektronik, mit rund 2700 Ausstellern aus 130 Ländern und knapp 150 000 Besuchern. Die Cebit-Messe, die jeden März in Hannover stattfindet, ist zwar dreimal so groß, setzt aber eher auf Masse statt Klasse. Die erste CES fand 1967 in New York City statt, mit rund hundert Ausstellern und 17 500 Besuchern. Als spannendste Neuheit galten damals die Farbfernseher.
Von Marcel Rosenbach und Hilmar Schmundt

SPIEGEL SPECIAL 3/2007
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