07.08.2007

VI. FAMILIENDRAMENTödliche Aussprache

Der gefährlichste Ort für Frauen und Kinder ist das eigene Zuhause. Was als Liebe begann, endet manchmal in Hass und Gewalt. Dann wird der Hort der Geborgenheit zur Hölle.
Warum seid ihr gegangen?" So lautete die letzte SMS, die Isabel, 19, von ihrer Mutter, 42, bekam. Danach war die Frau tot. Hingerichtet mit einem Bolzenschussgerät, das Ende einer Liebe zu ihrem vier Jahre jüngeren Mann.
Es war der 24. Februar 2007, und es hatte wieder einmal Streit gegeben. Wie so oft ging es um Geld, Eifersucht - den üblichen Ärger. Beide Eheleute hatten zu viel getrunken. "Versprich, dass du Mama nichts tust", hatte Isabel von ihrem Stiefvater verlangt, bevor sie das Haus im niedersächsischen Uetze verließ.
Doch der Streit brandete wieder auf und endete damit, dass der gelernte Schlachter zum Bolzenschussgerät griff. Zweimal legte er an, dann regte sich die Frau nicht mehr. Seitdem fragt sich Isabel, warum sie ihre Mutter alleingelassen hat mit diesem Mann.
Der gefährlichste Ort für Frauen ist ihr Zuhause. Nirgendwo sonst werden sie so oft beleidigt, bedroht, geschlagen und sogar getötet. Jede vierte Frau, heißt es in einer Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, habe körperliche oder sexuelle Gewalt durch Beziehungspartner erlebt. Allzu oft sind Kinder dabei, werden Zeuge oder sogar selbst Opfer. Der Ort, der Liebe und Geborgenheit geben soll, wird nicht selten zur Hölle.
"Gewalt in Paarbeziehungen tritt häufig auf, nachdem Paare in eine gemeinsame Wohnung gezogen sind, geheiratet und/oder Kinder bekommen haben; sie dauert nicht selten über viele Jahre hinweg an und steigert sich mit der Dauer in Häufigkeit und Intensität", heißt es in der Studie der Universität Bielefeld.
Nach der Kriminalstatistik, die alle von der Polizei bearbeiteten Straftaten zählt, sind die Täter in mehr als 75 Prozent aller Frauenmorde Verwandte oder enge Bekannte, mithin überwiegend Ehemänner und Lebenspartner.
Auch im Bereich der Körperverletzungen ist die Statistik alarmierend. Wiederum waren zwei Drittel aller Täter mit den weiblichen Opfern verwandt oder bekannt. Selbst bei vielen anderen Delikten wie Freiheitsberaubung, Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung stammen die Täter überproportional häufig aus dem engsten Umfeld.
Nähe schafft nicht nur Liebe, sondern auch Aggression, Abneigung und Hass. Die Folge sind bei Männern oft Gewaltausbrüche. Meist haben die Opfer häuslicher Misshandlungen einen langen Leidensweg hinter sich, bevor die erste Anzeige bei der Polizei eingeht. Häufig sind es Nachbarn oder Bekannte, die Alarm schlagen.
Selbst dann aber kamen häusliche Gewalttäter in der Vergangenheit oft noch ungeschoren davon. Häufig blieb es beim Eintrag "Familienstreit" im Wachbuch. Eine Strafanzeige erfolgte nicht, weil das Opfer seine Anzeige zurückzog und plötzlich behauptete, die Verletzungen seien Folge eines Treppensturzes. Erst seit im Jahr 2002 das Gewaltschutzgesetz in Kraft trat, muss die Polizei in jedem Fall ermitteln.
Seitdem wurde etwa in Nordrhein-Westfalen ein kontinuierlicher Anstieg "häuslicher Gewalt" registriert. Die Zahl der Strafanzeigen wuchs von 16 267 im Jahre 2004 auf 19 348 im vergangenen Jahr: Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung. Dabei gehen Experten nicht davon aus, dass in den Wohnungen mehr geprügelt wird. Es kommen aber mehr Taten ans Tageslicht, oder, wie Kriminalisten sagen, das Dunkelfeld wird aufgehellt.
"Das Haus", sagte der Jurist und Kriminologe Jens Stammer von der Hamburger Polizei, "ist für Frauen gefährlicher als der dunkle Park."
Diese bittere Erkenntnis bestimmt den Alltag von Dragana Seifert, Fachärztin am Hamburger Institut für Rechtsmedizin. Sie leitet die Untersuchungsstelle für Opfer von Gewalttaten. Hier werden Verletzungen dokumentiert, damit später vor Gericht Beweismittel vorliegen. Dabei muss das Opfer nicht einmal Strafanzeige erstatten. "Die Hausärzte versorgen die Wunden, wir aber dokumentieren auch Dinge, die keiner akuten Behandlung bedürfen", sagt Rechtsmedizinerin Seifert.
Wer hier arbeitet, muss starke Nerven haben und helfen können, ohne die professionelle Distanz zu verlieren. Sonst könnte man den Job nicht aushalten.
Unlängst untersuchte Dragana Seifert eine Frau, die seit zwölf Jahren von ihrem Mann misshandelt wurde. Es habe mit der Schwangerschaft begonnen und sei mehr geworden, nachdem die Kinder geboren waren, erzählte die Frau. Sie habe die Schläge ausgehalten, der Kinder wegen. Jetzt aber fürchte sie um ihr Leben.
So oft schon hat Seifert die Geschichten gehört. Sie ähneln sich alle. "Am Anfang war er doch so nett", berichten die Frauen stets und dass es sich mit dem Zusammenziehen und der Geburt der Kinder geändert habe. Das Martyrium beginnt dann meist mit Erniedrigungen und Beleidigungen, irgendwann wird das erste Mal geschubst, dann die erste Ohrfeige ausgeteilt. Das Opfer verliert zunehmend an Selbstbewusstsein, klammert sich an Hoffnungen, vielfach beginnt es sogar, sich selbst die Schuld zu geben. Niedergeschlagenheit und Depressionen sind die Folge, verbunden mit unaufhörlichem Grübeln und Schlafstörungen.
Es dauert oft Jahre, bis ein Opfer schließlich die Polizei ruft. Mit der Arbeit der Schutzpolizisten und Kripo-Beamten machen die Betroffenen meist gute Erfahrungen. Viele Dienststellen haben Beamte speziell für Beziehungsgewalt ausgebildet. Sie kennen die Sorgen und können ein breites Angebot an Hilfseinrichtungen vermitteln. Die große Enttäuschung aber erfahren die Frauen dann oft vor Gericht.
So wie eine 39-Jährige aus Osnabrück. Ihr Ex-Mann, Vater des gemeinsamen vierjährigen Sohnes, hatte sie geschlagen, die Treppe hinuntergeschubst, gegen den Kopf getreten. Dreimal erstattete sie Anzeige. Während sie sich von den Polizisten gut beraten und beschützt fühlte, war sie völlig sprachlos, als der Richter am 27. Juni das Verfahren gegen Zahlung von 300 Euro einstellte - ohne sie als Opfer oder die Polizisten als Zeugen zu hören.
"Mir geht es schlecht, und er kommt immer davon", glaubt sie. Aus dem Weg gehen kann sie ihrem Ex-Mann nicht. Da er das Recht auf regelmäßigen Kontakt zum gemeinsamen Kind hat, muss sie ihn treffen. "Jede Nacht, bevor ich meinen Sohn bringe oder hole, schlafe ich schlecht", klagt die Mutter.
Ingeborg Zöllick, 50, kennt die Ängste der Frauen. Die Kriminaloberkommissarin ist Sachbearbeiterin für Beziehungsgewalt im Polizeikommissariat 25 in Hamburg-Bahrenfeld. 20 bis 30 Fälle bearbeitet sie jeden Monat.
Zöllick hat schon alles erlebt. Frauen, die ihre Männer schlagen, Kinder, die auf ihre Eltern eindreschen, ausländische Familien, in denen erst der Ehemann und dann dessen Brüder prügeln. "Zu 90 Prozent aber sind die Täter Männer, die Opfer sind Frauen und Kinder", sagt sie. Manche Schläger sitzen dann bei der Vernehmung weinerlich vor ihr und bereuen ihre Tat. "Einige von ihnen sind ganz friedliche Menschen, doch wenn sie Alkohol getrunken haben, rasten sie aus", sagt die Kommissarin.
Von "Stressoren", die Gewalt auslösen, spricht Peter Franz, 51, Leiter des polizeilichen Opferschutzes in Hamburg. Das kann Ärger oder eine Kündigung am Arbeitsplatz sein, ein Gerichtsurteil oder die Nachricht, dass die Frau Schluss machen will. Dabei ist Trennung oft die einzige Möglichkeit, die Gewaltspirale zu durchbrechen.
Gewalt in der Familie durchziehe alle Schichten, berichtet Franz. Der Unterschied sei nur, dass gebildete Frauen sich besser und schneller wehren könnten: "Die wissen schon, welchen Anwalt sie nehmen." Doch oft seien misshandelte Frauen nicht in der Lage, sich aus eigener Kraft von dem gewalttätigen Partner zu lösen.
Deshalb erhält "Pro Aktiv", die Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt in Hamburg, nach jedem Polizeieinsatz Name und Telefonnummer des Opfers - sofern es einverstanden ist. "Wir helfen bei den ersten Schritten in einer akuten Krisensituation", sagt Sabine Voigt, 50, die Leiterin der Einrichtung.
Rund 900 Opfer häuslicher Gewalt hat Pro Aktiv im vergangenen Jahr unterstützt, etwa wenn beim Familiengericht ein Hausverbot gegen den Gewalttäter durchzusetzen ist oder wenn ein Rechtsanwalt vermittelt werden muss. Notfalls sorgt die Einrichtung auch für eine Bleibe und etwas Bargeld für die ersten Tage.
60 Prozent der Frauen, die zu Voigt kommen, sind Migrantinnen, in zwei Drittel der Fälle sind Kinder betroffen. Voigt: "Oft bringt die Angst um die Kinder die Frauen dazu, sich bei uns zu melden."
Die Gründe, warum Frauen häufig über Jahre die Gewalt ertragen, sind vielfältig: Sorge vor sozialem Abstieg und vor Verlust des vertrauten Umfeldes, das Bedürfnis, den Kindern ihren Vater nicht nehmen zu wollen, finanzielle Abhängigkeit, mangelndes Selbstvertrauen sowie kulturelle oder religiöse Gründe zählen dazu.
Zwar ist die Trennung vom Peiniger oft der erste Weg in ein selbstbestimmtes Leben, diese Phase aber ist für das Opfer gleichzeitig auch besonders gefährlich. Denn der Trennungswunsch kann die Gewalt eskalieren lassen bis hin zum Mord. Vor allem die "letzte Aussprache" gilt bei Experten als brisant.
Nach einer Analyse kriminalpolizeilicher Ermittlungsakten im Regierungsbezirk Detmold, wo die Polizei zwischen 2002 und 2005 insgesamt 92 Tötungsdelikte, begangen an Frauen, registrierte, spielte sich deutlich mehr als die Hälfte der Taten in bestehenden oder ehemaligen Intimbeziehungen ab.
Rund zwei Drittel der Täter-Opfer-Paare waren verheiratet. Etwa ein Drittel lebte in Trennung oder Scheidung, oft aber immer noch in der gemeinsamen Wohnung. Obwohl Ausländer in Detmold nur einen Bevölkerungsanteil von knapp 8 Prozent ausmachen, stellten sie 32 Prozent der Tatverdächtigen. Eigentlich waren es sogar mehr, denn 15 von 37 deutschen Tatverdächtigen hatten ebenfalls einen Migrationshintergrund.
Etwa jeder dritte Täter hatte dem Opfer im Vorfeld der Tat Geld und Handy abgenommen, Kontakte zu Freunden unterbunden und es auf Schritt und Tritt verfolgt. Häufig hatten die Täter schon vorher gedroht, ihre Frau umzubringen, oft ohne dass die Polizei informiert wurde.
So enthielten die meisten Ermittlungsakten, zwar Hinweise auf vorherige Bedrohungen und Misshandlungen. "Aber diese Übergriffe", so die Polizeipsychologin Karin Herbers, Mitautorin der Studie, "waren vor der Tat bei weitem nicht immer polizeilich bekannt."
Lange gingen Kriminologen und Psychologen davon aus, dass sich ein Beziehungsmord 48 Stunden vorher dadurch ankündigt, dass die Gewalt eskaliert. Dafür fanden die Autoren der Detmolder Studie jedoch keine Hinweise. Sie stießen nur auf acht Fälle, in denen das der Fall war. Dennoch war die Tat in über 50 Prozent der Tötungen vorher bewusst geplant und vorbereitet worden.
Aber selbst wenn die Polizei früh eingeschaltet wird, manchmal schon Wochen oder Monate vorher, kann die Tat nicht immer verhindert werden. Auch dann nicht, wenn die Beamten den Täter der Wohnung verwiesen haben, ihn in Gewahrsam genommen hatten oder er sogar verurteilt wurde. Die Autoren der Studie gehen deshalb davon aus, dass Polizisten Gewaltopfern zwar kurzfristig helfen können, auf Dauer aber mit dieser Aufgabe überfordert sind.
Um das Feld weiter zu erforschen und die Gewaltprävention zu verbessern, soll nun ein bundesweiter Arbeitskreis "Tötung der Intimpartner" im Auftrag der Innenministerkonferenz Fälle auswerten. Ergebnisse werden 2009 erwartet.
Für Kinder hat Gewalt in der Familie fast immer dramatische Folgen, selbst wenn kein Elternteil während des häuslichen Schlagabtauschs sein Leben verliert. Entweder müssen sie die verbalen Attacken mitanhören, oder - schlimmer noch - sie müssen zusehen, wie der Vater die Mutter verprügelt. Und allzu oft wendet sich die Gewalt auch gegen sie.
Nach einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) sind rund 50 Prozent der Frauen, die Opfer von Beziehungsgewalt werden, selbst als Kind geschlagen worden. "Diese Frauen haben meist ein schwaches Selbstwertgefühl", sagt KFN-Chef Christian Pfeiffer, was wiederum fatale Folgen für die eigene Partnerschaft habe. Die Frauen, so Pfeiffer, würden "mit instinktiver Sicherheit von Männern ausgesucht, die eine schwache Frau wollen, die ihrem Willen gefügig ist" - ein Teufelkreis entsteht, der nur schwer zu durchbrechen ist. ANDREAS ULRICH

Gewaltschutzgesetz
Das Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen trat im Januar 2002 in Kraft. Der Grundsatz "Wer schlägt, muss gehen - das Opfer verbleibt in der Wohnung" erlaubt es Polizei und Gerichten, prügelnde und drohende Partner für eine bestimmte Zeit der Wohnung zu verweisen, unabhängig davon, wer Mieter oder Eigentümer ist. Das Betretungsverbot gilt meist zunächst für zehn Tage. Das Gesetz schafft auch die rechtlichen Voraussetzungen, Gewalttätern und Nachstellern, sogenannten Stalkern, jeden Kontakt zum Opfer zu verbieten und sie gegebenenfalls mit Freiheitsentzug zu bestrafen.
Von Andreas Ulrich

SPIEGEL SPECIAL 4/2007
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