01.02.1994

Die Rechten und DIE GERECHTEN

Lässig, aber rücksichtslos rast die
Band mit ihrer alten Karre auf den Haufen Neonazis zu, der gerade vor ihnen auf einer Brücke demonstriert. Nur durch einen ziemlich dämlich aussehenden Sprung in den Fluß kann sich das Pack retten. "Coole Aktion", lobt Wolfgang Niedecken, und nimmt einen langen
Schluck alkoholfreies Bier. Dann lehnt sich der BAP-Chef in die bequeme Couch des Tourbusses zurück und schaut auf dem Fernseher im abgedunkelten Abteil weiter zu, wie die "Blues Brothers" die rechten Schufte fertigmachen. Draußen, im wahren Leben, tauchen gerade die ersten Häuser von Freiburg auf. Keine Nazis in Sicht, jedenfalls keine Kahlgeschorenen.
Nicht etwa, daß es die Rockgruppe aus der Kölner Südstadt unbedingt darauf anlegen würde, ein paar Skinheads aufzumischen. "Schließlich sind wir in erster Linie Künstler", sagt Niedecken. Und abgesehen davon treffen BAP auf ihren Tourneen auch nur selten böse Menschen - ein paar kantige Jungs der lokalen Ordnungstruppen mal ausgenommen, die manchmal den lieben BAP-Fans die Wunderkerzen aus den Händen reißen.
Trotzdem geht der Gruppe, die jetzt schon im 15. Jahr durch das Land tourt, ein Ruf voraus, als sei Simon Wiesenthal mit Gitarre und Schlagzeug unterwegs. "Das Etikett 'kritischer Rock' hängt uns nun einmal an", sagt Niedecken, da könne er so viele "Liebesschnulzen und Blödelsongs" schreiben, wie er wolle. So ganz unwillkommen wird dem BAP -Boß die Plakette für politisch korrekte Kultur nicht sein. Schließlich hat sie der Gruppe eine so große Fangemeinde eingebracht, daß eine BAP-Wählervereinigung locker über die Fünfprozenthürde springen könnte. Es hatte nach einem unspektakulären Abend ausgesehen in dem kleinen Spielsalon im trostlosen Westen von Halle. Die Gäste waren Halbstarke, und sie lungerten um die Geldautomaten herum oder guckten neidisch denen zu, die sich für zwei Mark eine Billardpartie leisten konnten. Die anderen standen am Tresen
und kippten wortlos ihre Biere. Bis irgendwann einer auf die Idee kam, mal "was Gescheites" aufzulegen. Mit "was Gescheites" sind in dieser Gegend Bands wie Oithanasie gemeint. Sofort kam Stimmung auf im Saal: gröhlende Mäuler, funkelnde Augen, rempelnde Leiber. "Bunt gemischt, nationenlos sind die Werte uns'rer Zeit Doch vergeßt nicht, Zeiten ändern sich, und wir sind zum Kampf bereit", kommt es aus den Boxen. Zwar machte die Wirtin dem Spuk bald ein Ende - die Botschaft aber kam an: Noch heute nacht sollten sich die Zeiten ändern, und so brach die Gruppe mit viel Getöse auf zur nahegelegenen Diskothek in Nietleben - "Neger und Fidschis klatschen". Zu allem Ärger blieb jedoch Thomas, 24, der Oberskinhead, ein massiger Hüne mit schwarzen Knickerbockern und weißen Senkeln in den polierten Kampfstiefeln, auf dem Weg dorthin an der Brust einer Brünetten hängen. Und weil ohne ihn "nichts geht", wie seine Kameraden seufzend feststellten, wurde die Aktion bis auf weiteres vertagt.
Als BAP Ende der
siebziger Jahre gegründet wurde, gab es in Deutschland noch keine Skinheads, und Menschen, die Kopftücher trugen, mußten noch nicht fürchten angezündet zu werden. Trotzdem fühlten sich damals, in den siebziger Jahren, eine Menge Leute bedroht: von Strauß, von Atomkraftwerken und von finsteren
Mächten, die ihnen Raketen ins Land stellen wollten.
Gute Rockmusik, so hieß es damals, müsse vor allem von der Straße kommen und gegen rechts sein, und so entstand etwas, was wenig mit Rock'n'Roll, aber viel mit einem evangelischen Kirchentag zu tun hat. Keine Großdemonstration ohne Solidaritätskonzert, kein Thema alternativer Stammtischrunden, das nicht auch schon in vier
Akkorden behandelt (und gelöst!) wurde. Und hatten in den späten Sechzigern noch jene berüchtigten Liedermacher ihre Werke, die meist so kratzig waren wie ihre Rollkragenpullover, nur einem betroffenen Minderheitenpublikum vorgetragen, geriet eine Dekade später der Jammer über die schlechte Welt bereits zu einer Massenschunkelnummer, mit der eine Menge Geld zu verdienen war.
Unvergessene Vorreiter dabei waren die Bots, bezeichnenderweise eine holländische Combo, die mit schmissigen Folksongs wie "Was wollen wir trinken?" den meinungstrunkenen Deutschen die Richtung vorgaben: "Das weiche Wasser bricht den Stein." Unvergessen auch Wolf Maahn, der seine Band Deserteure nannte und total konkret zur Sache kam: "Kommt 'nen Landtagsfuzzie mit 'nem Lacoste-Hemd an, mehr Verständnis für die Jugend, und er spielt den großen Mann, ich sag': Dufte Alter, finde ich unheimlich toll, nur ich steh' nicht so auf Tennis, mehr auf Rock'n'Roll." Und Herbert Grönemeyer löste das Problem des Nato-Doppelbeschlusses locker von Bochum aus: "Amerika, mir graut vor Dir..."
Auch Udo Lindenberg machte mobil: Erst avisierte er 1983 seinen Besuch bei Erich Honecker per Platte ("Hallo Erich, kannst' mich hören, hallo, hallöchen, hallo), dann kam er tatsächlich und schickte dem SED-Chef eine Lederjacke. Und als ein paar Jahre später Marius
Müller-Westernhagen der ostdeutschen Larmoyanz über die böse Wiedervereinigung eine eigene Hymne dichtete: "Freiheit, Freiheiheiheiheit ... wurde wiederabbestellt" - da war vielleicht die Geschichte Erich H.'s zu Ende, die des deutschen Betroffenheitspops war und ist es noch lange nicht.
Dafür werden schon allein und vor allem BAP sorgen, die über diesem Meer von guten Absichten und bösen Taten so ungerührt schweben, wie man das sonst nur vom "Raumschiff Bonn" kennt. Und Wolfgang Niedecken wird weiter die Prügel einstecken, die er seit geraumer Zeit dafür kassiert, daß er und seine Freunde ehrliche, aufrechte Burschen sind.
Denn dieselben Leute, die ihn noch vor zehn Jahren als "deutschen Dylan" feierten, sie machen sich nun lustig über den Ewiggestrigen und seine vorgebliche Macke, aus dem erstbesten verzweifelten Gedanken erst ein Lied und dann einen Hit zu machen. Sogar die von BAP mitorganisierte "Arsch huh, Zäng ussenander!"-Aktion nach den Morden von Mölln und Solingen wurde, wie die Lichterketten-Euphorie, auseinandergenommen.
Das, so sagt Niedecken, sei sein traurigstes Erlebnis mit BAP, "daß ich und die Jungs uns dafür rechtfertigen müssen, was gerade in diesen Zeiten selbstverständlich sein müßte".
Mario und Daniel, Schlagzeuger und Bassist von Oithanasie, sitzen zu Hause in ihrem kleinen Häuschen in Aga - einem kleinen Dorf in der Nähe von Gera, das so etwas wie ein Symbol für Hoffnungslosigkeit werden könnte, gäbe es inzwischen nicht tausend solcher Nester. Auf dem renovierten Parkettboden liegen billige Perserimitate und im Ikea-Regal stehen Bilder von der Familie. "Oithanasie haben wir vor zwei Jahren gegründet", sagt Daniel. "Wir wollten Dampf ablassen, unsere Probleme hier ansprechen."
Zu den Dingen, die sein Freund Mario nicht versteht, gehört, daß die Polizei vor kurzem alle seine Bänder und Platten beschlagnahmt hat: wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und Anstachelung zum Rassenhaß.
Klar. Mario wird seine Platten bald wieder zurückhaben. Die Polizei nimmt sie ihm so alle 14 Tage ab. Die
Ermittlungen wurden noch jedesmal wieder eingestellt. Trotzdem fühlt sich Mario ungerecht behandelt: "Mit einem wie mir beschäftigt sich die komplette deutsche Justiz. Um die Vergewaltiger kümmert sich keiner." Deshalb fühlt er sich persönlich zum Einschreiten verpflichtet - wenn auch nur mit einem Song: "Deutsches Mädchen, du bist in Gefahr / Deutsches Mädchen mit deinem blonden Haar."
Natürlich könnte an solchen Zeilen selbst die komplette deutsche Justiz nichts Strafbares finden, obwohl das Lied doch wenig verblümt vor jener rätselhaften Bedrohung durch alles Fremde, Unbekannte. Undeutsche warnt, jener vermeintlichen Gefahr, die rechte Gewalttäter oft genug als Lizenz zum Handeln deuten.
Wie die meisten Skinheads hält sich Mario für "unpolitisch" - womit er allerdings nur meint, daß er Politiker nicht ausstehen kann - Schönhuber und Konsorten eingeschlossen.
Das Konzert in Freiburg eröffnen
Niedeckens Mannen mit einem bedeutungsschweren Doppelschlag: Dem aktuellen "Widderlich", einem Lied zur modischen Politikverdrossenheit, folgte der altbekannte Song "Zehnter Juni", dessen Refrain schon vor zwölf Jahren zum Standardrepertoire jeder Juso-Hochschulgruppen-Party gehörte: "Plant uns bloß nicht bei euch ein."
Nichts neues im Westen also - aber das gilt für beide Seiten der Front. Noch
immer verkaufen BAP ihre Betroffenheit, und noch immer gibt es ein paar Politiker, die sich darüber aufregen, beispielsweise über "Widderlich" ("Ihr seid widderlich, nicht mehr zu ertragen, karrieregeil seid ihr fast alle, sonst nichts... ").
Das Lied sei ein Beitrag zur Volksverhetzung, ereiferte sich der Chef der Jungen Union, Hermann Gröhe, und unverantwortlich geradezu, daß im "Widderlich"-Video zwischen brennenden Türkenhäusern von 1993 und Bücherverbrennungen von 1933 gleich neben Joseph Goebbels auch noch Helmut Kohl auftauche. Sogar eine Zensur forderte Gröhe - wohl in Unkenntnis, daß BAP-Songs, gleich welchen Inhalts, im modernen, computerdiktierten Dudelradio eh kaum eine Chance haben.
Daß die Junge Union gleichwohl nur wenige Wochen später der Gruppe anbot, gemeinsam eine Broschüre gegen Rechtsradikalismus zu machen, quittierte Niedecken mit einem müden Lächeln: "Wir haben denen gesagt, das sei prima - solange ihr Vereinsname nicht auftauche." Seitdem habe man nichts mehr von Herrn Gröhe gehört.
Rechte Platten-Bosse wie der Brühler Herbert Egoldt (Label: Rock-O -Rama), Oliver Schaffelhuber aus Bad Überkingen (Skull) und der Düsseldorfer Torsten Lemmer (Creative Zeiten) veröffentlichen keine Platte mehr ohne juristische Unbedenklichkeitserklärung.
Lemmer, 25, der noch vor ein paar Jahren Dissidentenlesungen für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte organisierte, sagt: "Aggressivität wird bei uns nicht verkauft."
Die neue Vorsicht hört sich dann etwa so an wie in dem Song "Die Hetzer" der Truppe Rheinwacht: "Sie hetzen teils aus purer Lust / Mit Vorsatz und auch ganz bewußt / Am liebsten haun sie auf die Rechten / Weil die nicht wolln, wie sie es möchten." Aber noch ist Hoffnung für die Skinhead-Welt - Thomas aus Halle haut ganz einfach jedem eine rein, der ihm "zu links vorkommt".
Und es gibt Hoffnungsträger wie Torsten Lemmer. Mitte Februar hat er mit einer Fascho-All-Star-Band die "offizielle Hool-Hymne zur Fußball WM" aufgenommen, demnächst will er die erste rechte Techno-Platte produzieren; sein Fanzine Moderne Zeiten, in dem er mal den Unfalltod des britischen Ultra-Rassisten Ian Stuart als "schwärzesten Tag in der Geschichte der modernen Musik" betrauert, findet alle zwei Monate 12 500 Leser - "und die neue Rheinwacht verkauft sich besser als die neue Stephan Remmler".
Vor allem im Osten, wo seine meisten Kunden sitzen. Großaufträge von dort bringen den Jungunternehmer, der zu seinem Fischgrätsakko gern mal eine lustige Krawatte trägt, wieder ein Stück näher zum Ziel: "Macht den Lemmer reich!" Schon dürfen er und seine fünf festangestellten Mitarbeiter aus einer Hinterhof-Bruchbude in Düsseldorf-Eller in moderne Büroräume umziehen. Aus einer kleinen Schar radikaler Eiferer hat sich ein breiter brauner Mainstream entwickelt: Störkraft und Radikahl waren die klingenden Kühnens, jetzt haben wir die rockenden Republikaner. Lemmer: "Früher War es eine Minimalszene. Jetzt ist es ein Bombengeschäft."
Während das Bundesamt für Verfassungsschutz einen "gewaltigen Abschwung" der Szene beobachtet, werden die Böhsen Onkelz, immerhin Urheber der Parole "Deutschland den Deutschen", von den Lesern des Heavy-Metal-Fachblatts Rock Hard zur "unterbewertetsten Band des Jahres" gewählt. Die Brutal-Combo Störkraft, die noch vor kurzem über "Blut und Ehre" schwadronierte und sich vor siegheilenden Kahlköpfen als "Deutschlands rechte Polizei" aufspielte, wird demnächst bei einer großen Plattenfirma unterschreiben.
Mit ein bißchen Kreide im Hals und dem Slogan "Mordbrenner, ihr gehört nicht zu uns", ist offensichtlich jede Ungeheuerlichkeit verziehen. Störkraft-Chef Petritsch, der heute immerhin im Besitz einer Baseballkappe und einer spärlichen Haartracht ist, freut sich: "Die Texte unserer Songs kann man drehen und wenden wie man will. Aber es gibt keine klare Aussage." So geht das. So wird der Nazi gesellschaftsfähig.
Der Kellner im Freiburger Hotel ist
ein winziges Rädchen, das dafür sorgt, daß sich das Raumschiff BAP nur noch um sich selbst dreht. Denn nach dem dritten Kännchen Pfefferminztee, das er dem Rockstar serviert hat, faßt sich der junge Bursche fast sichtbar ein Herz und sagt: "Entschuldigung Herr Niedecken, ich wollte Ihnen nur sagen, daß ich das gut finde, was sie machen. Politisch und so." Sein Lieblingslied, das verrät er später, sei "Kristallnaach".
Zwölf Jahre Kristallnacht und kein Ende in Sicht. Wie kein anderes Lied symbolisiert der Song über den bürgerlichen Pöbel, der auf Verfolgung steht, Traum und Trauma Niedeckens.
Doch weil das Lied unterlegt ist mit einem Rhythmus, der zum Mitklatschen und Abtanzen geradezu herausfordert, ist es für viele Fans von der Wut-Nummer, die es mal war, zur schweißtriefenden, willkommenen Katharsis geworden - und mit ihnen jeder BAP -Auftritt: Drei Stunden Empörung über Nazi-Banden und Karrieregeile, und BAP liefert die Tanzmusik dazu. Die Nachricht ist nebensächlich, im nächsten Jahr wird man sich wiedersehen. Und sich dann wie auf einem Familienfest nichts mehr zu sagen haben.
Aber vielleicht werden sich die Zeichen der Zeit so sehr mehren, daß auch Wolfgang Niedecken merkt, woran er ist.
Das letzte, das ihn erreichte, war klein, viereckig und aus Plastik. Es segelte, getragen vom Gebrüll der 6000, auf die Bühne der Saarlandhalle, nachdem Niedecken im Spaß um Spenden gebeten hatte.
Ungläubig hob Niedecken die milde Gabe auf. Einen kurzen, verwirrten Moment erlaubte sich der BAP-Chef, dann war er wieder Profi: "Wir danken auch schön für die Visa-Karte." Verdammt lang her, daß bei BAP Groschen geflogen sind.
Für ihre diffuse Vorstellungswelt können Mario und Daniel nichts, und wahrscheinlich findet sich auch immer ein Sozialarbeiter, der ihre Wehleidigkeit entschuldigt. Jemand, wie Conny Dittmann vom Jugendamt Gera, die weiß, wieso im Osten der Baseballschläger und die Gitarre inzwischen zusammengehören. Früher hätten die Ostler immer 50 Pfennig Solidarbeitrag für Vietnamesen zahlen müssen. Aber gesehen habe die kein Mensch.
Plötzlich, sagt Daniel, der Bassist von Oithanasie, seien die alle dagewesen. Und was von ihnen zu halten sei, hat er aus den Medien erfahren: Asylmißbrauch, Ausländerflut, Überfremdung. Daß jene Politiker, deren Auftrag er doch nur zu erfüllen glaubte, mit Leuten wie ihm nichts zu tun haben wollen, verbittert Daniel besonders: "Für die Scheiße, die die Politiker bauen, werden wir im Prinzip verantwortlich gemacht." So ist er erst recht rechts. Auch, wenn er nicht erklären kann, was rechts ist.
Die meisten können das nicht. Auch Thomas aus Halle fällt nicht mehr ein als "Ich stolz bin, Deutscher zu sein." Eigentlich hätten sie keinen rechten Grund dazu - aber andernfalls überhaupt nichts mehr, worauf sie stolz sein könnten: Eine verkorkste Jugend, miese oder gar keine Jobs, wenig Aussicht jemals rauszukommen aus Betonghettos wie Gera-Lusan oder Halle-Neustadt. Es sei denn, mit einem guten Plattenvertrag - oder via Polizeistreife. Denn nicht jede Tour von Thomas und Kumpanen verläuft so glimpflich wie die in Halle. Am 24. April letzten Jahres begann der Abend ähnlich, am selben Ort. Später fielen sie in einen Klub in Obhausen ein, schlugen die Einrichtung zu Kleinholz, einem 23jährigen Gast mit der Baseballkeule den Schädel ein. Einer der Beteiligten wurde Ende Februar zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, gegen die anderen wird noch ermittelt. Auch gegen Thomas, der so dumm war, den Überfall mit der Videokamera festzuhalten.
Ralf Klassen, 31, ist Redakteur beim
SPIEGEL. Christian Seidl, 29, ist Autor der Süddeutschen Zeitung.
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Nazi-Rocker Oithanasie: "Deutsches Mädchen, du bist in Gefahr"
Links-Rocker BAP: Zwölf Jahre Kristallnacht und kein Ende in Sicht
Oithanasie-Musiker Mario, Daniel*: "Wir wollten Dampf ablassen"
* Vor ihrer Wohnung in Gera.
Skinhead-Wohnzimmer: Bedrohung durch alles Fremde, Unbekannte, Undeutsche
Lichterketten-Aktivisten: Erst gefeiert, dann auseinandergenommen
Lindenberg, Krenz: Keine Großdemonstration ohne Solidaritätskonzert
Deutschrocker Grönemeyer, Müller-Westernhagen: "Amerika, mir graut vor Dir"
Von Ralf Klassen und Christian Seidl

SPIEGEL SPECIAL 2/1994
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